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Back to normal

und das bedeutet Muskelkater.
Montag war ich das erste Mal nach dem Urlaub wieder beim Lauftraining. Diesmal haben wir Technik und Speed trainiert.
Technik war lustig und hat mir Spaß gemacht. Auf Zehenspitzen laufen und skipping und fersenandenpolaufen und vorwärts und rückwärts – und das alles barfuß auf der feuchten Wiese.
Dann den Steigerungslauf: auf 100 Metern immer schneller werden. Klar, ich war die letzte und langsamste, aber ich bin richtig schnell gelaufen! Das erste Mal seit fast dreißig Jahren auf der 100-Meter-Bahn. Bin fast sentimental geworden.

Und damit ich das alles nicht so schnell vergesse, kam dann auch gleich der Muskelkater. Hört das denn nie auf??

Noch zweimal ist Lauftraining. Wie geht es danach weiter? Die Laufschule bietet einen Training an – immer mittwochs. Ich weiß noch nicht, was ich machen soll. Irgendwie denke ich, dass ich jetzt auch alleine weitermachen kann mit dem Laufen. Ich muss mich halt zwingen zweimal in der Woche hier um den Acker zu laufen. Ich probier es einfach mal und wenn es nicht funktioniert, melde ich mich halt doch für das Training an.

Windsurfen zählt auch

Heute hab ich mich aufs Brett gestellt. Das heißt, redlich versucht hab ich’s. Der Erfolg war nicht ganz so toll. Ich habe mal wieder schmerzlich feststellen müssen, dass es meinen Knien noch lange nicht so gut geht, wie ich mir gerne einbilde.
Zum Stehen auf dem Brett bin ich immer ganz gut gekommen; aber dann die Füße umstellen ging gar nicht gut. Wie festgenagelt.
Und die “Abstiege’ ins knietiefe Wasser waren auch nicht eben geschmeidig. Als hätte ich Holzstöcke statt Gelenken. Das muss besser werden. Vielleicht gebe ich so einem Orthopäden doch noch eine Chance.
Mein Freund Endomondo meint übrigens, das Abenteuer hätte 1400 kcal gekostet. Ich bin geneigt, ihm zu glauben.

Deichlauf

Endlose Weiten. Nur ich, das Meer und der Wind – und ein paar andere Kurgäste. Aber egal. Ich bin meinen Pace getrabt. Mal schneller, mal langsamer. Immer so, dass ich es noch heim schaffe.
Wieder mit dem sagenhaften Schnitt von 6 km/h, schneller als die meisten Rentner dort.

Lauter kleine Schritte

Erst Dienstreise, dann Urlaub. Aber nicht unbewegt. In Köln hatte ich die Laufschuhe dabei, konnte mich aber nicht überwinden, in der fremden Stadt zu laufen. Stattdessen sind wir am Rhein lang spaziert; zweimal 4,5 km. Nicht direkt Höchstleistung und die Rahmpfifferlinge waren damit auch nicht nullifiziert, aber schön wars.
Jetzt im Urlaub, eine Jugendherberge an der Nordsee. Mit Aktivprogramm. Eben habe ich eine Stunde Pilates gemacht, gestern und vorgestern jeweils zwanzig Minuten auf dem Laufband.
Ich glaube, so kriege ich den Urlaub mit dem All inclusive-Buffet einigermaßen unbeschadet rum.
Und was ich auf jeden Fall noch hinkriegen will: ein Langlauf auf dem Deich.

Sonntagmorgen

Sieben Uhr. Der Wecker. Gar nicht schlimm. Mein Mann und ich. Vereint auf den ersten zweihundert Metern. Dann wird es ihm zu langweilig. Er zieht ab, und ich werde ihn wahrscheinlich erst in einer sehr guten Stunde wieder sehen.
Derweil trabe ich durch die Botanik. 44 Minuten brauche ich für niedliche 4,3 Kilometer. Das für sich ist nicht blogenswert. Dafür ist es durchaus erwähnenswert, dass ich die dreiviertel Stunde ohne größere Gehpausen geschafft habe.

Zweifel ausgeräumt

Das wird schon, das mit dem Laufen. Was hab ich gehadert heute, hatte schon überlegt zu kneifen. Und dann das: dreimal drei Minuten und viermal zwei Minuten mit jeweils Trabpause dazwischen. Fast vier Kilometer insgesamt. Gut, war in zwei Abschnitten mit Stabi-Training und Lauf-ABC dazwischen, aber immerhin. Und: Am Ende war ich nicht mehr die Letzte! Silberstreif am Horizont. Ich schaffe die fünf Kilometer noch in diesem Jahr.

Zweifel

Weil es wieder so schön warm ist (fast 30°C), sind meine Laufschuhe inzwischen auch trocken. Ist auch gut so, denn heute Abend geht es wieder los. Ich schwanke immer zwischen Euphorie (siehe Montag) und Mutlosigkeit (heute, z. B. “Das wird nie was.”, “Ich bin soo müde, dass ich gleich einpenne. Wie soll ich da noch laufen?” etc.).
Was auch nicht eben zur guten Laune beiträgt: Mein BMI geht wirklich nur in sehr kleinen Minischritten runter. Und ich verstehe das einfach nicht. Mein Freund Endo Mondo meint, ich habe im Juli 27.000 kcal durch Sport verbrannt. Das sind fast 1.000 Extra-Kalorien am Tag. Und ich passe auch wirklich auf’s Essen auf. Viel Salat, kaum Süßes und so. Vielleicht kann mir das mal jemand erklären?
Sind es etwa schon die Wechseljahre, die das Gewicht anhäufen und festhalten? Oder ich muss noch mehr trainieren? Das finde ich allerdings eine schwierige Vorstellung. Ich bin insgesamt schon eher platt, und außerdem warte ich noch auf den Tag, an dem ich morgens mal aus dem Bett hüpfe (!) und mir nichts weh tut oder zieht und spannt.
Umstellung braucht Zeit, ich weiß, aber jetzt langt es dann langsam mit dem Muskelspüren überall.

3. Lauftraining: Halleluja

Juchu, ich habe mein Mittel zum guten Laufen gefunden: Wolkenbruch, Sturm, ergiebiger Regen. Und schon laufe ich viermal zwei Minuten mit Trabpause dazwischen. Unglaublich.
OK, ich bin nicht engelsgleich geschwebt, bin auch nicht in der erste Reihe mitgerannt, aber ich habe es geschafft. Und dann am Ende tatsächlich nochmal zwei mal zwei.
Ich lauf jetzt nur noch im strömenden Regen. Nur eine Baumwollhose ziehe ich dann nicht mehr an. Die zieht einen echt runter, wenn sie nassgesogen ist.

Erfahrungsbericht, ein netter

Habe gerade das hier gefunden: Ein Erfahrungsbericht vom letzten Münchner Volkstriathlon: http://powerlizzy.blogspot.de/2013/05/die-begnadete-triathletin.html. Sehr nett und bestätigt mich in der Meinung, dass es nicht die neuesten Gadgets und Gears braucht, um sportlich aktiv zu sein.

Und deswegen kaufe ich mir heute auch keine Regenjacke, obwohl beim Sportscheck Ausverkauf ist und das Training heute richtig nass werden soll. Stattdessen  laufe ich mit meiner alten Plastikhülle, wenngleich die auch nicht atmungsaktiv, thermoregulierend, antimikrobiell etc. ist. Meine Regenjacke ist keine Laufjacke, aber das passt, denn ich bin ja auch keine Läuferin (noch nicht).

Floh im Ohr

Neulich hat ein Freund mein Radl hochgehoben und sich den ganzen Tag nicht mehr eingekriegt: Soo schwer ist das, wie kann man da nur fahren. Das ist dieser Nabendynamo, und die Schutzbleche und der Korb hinten drauf. Der geht ja gaaar nicht.
Was soll ich sagen? Verkehrstauglich halt und ich kenn’s nicht anders; und die 62 km neulich im Voralpenland habe ich auch gut geschafft. Und eigentlich liebe ich mein gutes Stück, ein T-100 Comfort von der Fahrradmanufaktur. Ist halt solide, schwer und praktisch; passt zu mir.
Zugegeben, für meinen ersten Triathlon würde ich den Korb abschrauben. Und die Schutzbleche vielleicht auch? Aber dann sind es immer noch 15 kg.
Naja, der Floh war jedenfalls schon im Ohr und ich habe mich einen ganzen Abend lang schlau gemacht, was “man” so hat; und ich bin auf die Spezie der Cross-Rennräder aka Cyclocrosser gestoßen worden. Und war gleich mal sehr angetan. Kein dürres Gestell, was nur Asphalt kann, sondern was Solideres. Aber auch kein Mountainbike. Gegen die bin ich ja eh allergisch.
Favorit ist nach heutigem Stand meiner Recherchen: Canondale CAADX 105. Wegen der netten Berichte, die ich gefunden habe und wegen dem Preis.

Und hier ist der Deal: Wenn ich im März 2014 oder früher einen BMI von unter 28 habe, kriege ich so ein Teil.