Archiv der Kategorie: Gesundheit

“Krankheit” passt wohl eher zur dieser Kategorie. Es geht um Schnupfen, Muskelkater und schmerzende Knie.

Schatz, hast du deine Pillen genommen? 

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Der Mann muss ran und zwar als Testperson. Ich frage an, ob er Lust hat ein Nahrungsergänzungsmittel aus Aminosäuren zu testen. Und ja, das Mittel ist schon am Markt zugelassen und er ist nicht der erste, der das zu sich nimmt. Es schadet also nicht. Im Gegenteil, es sollte eher gut für ihn sein.

Wir machen uns schlau und lernen, dass die richtige Kombination von L-Leucin, L-Valin, L-Isoleucin, L-Phenylalanin, L-Lysin, L-Threonin, L-Methionin und L-Tryptophan ganz schön gesund ist, unter anderem, für Sportler, Vegetarier und Senioren. Umso mehr natürlich dann für sportlich ambitionierte Vegetarier jenseits der Fünfzig, auch wenn das erst der Anfang des Seniorentums ist. Man kann nie früh genug beginnen, den Tatsachen ins Auge zu sehen.

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Was war los?

Viele Wochen seit dem letzten Post. Die Anfragen häufen sich, teils besorgt, teils vorwurfsvoll. Zeit also für einen neuen Post. Oder einen alten, oder viele alte in einem neuen. Ich fasse einfach mal die letzten Wochen zusammen. Ein paar Dinge hätte es schon zu berichten gegeben.

Ausflug in eine andere Blogsparte
Blau-weiße Torte, weil Oktoberfest ist
Blau-weiße Torte, weil Oktoberfest ist

Das, was Jochen so brennend interessierte, ist eigentlich gar nicht so spannend. Ich habe einen Tortendekorationskurs zum Geburtstag geschenkt bekommen (nein, nicht jetzt gratulieren, der Geburtstag war schon im März). Eigentlich wollte ich einen Tortenblogbeitrag daraus machen. Aber dann war die Torte gegessen und die Zeit fürs Tortenbloggen vergangen. So it goes.

Wandern in der Fränkischen Schweiz

Fränkische HöhleAlljährlich treffen wir uns einmal im Jahr mit Quasi-schon-immer-FreundInnen und ihren Familien. Irgendwo in Deutschland, meist in der Mitte, damit alle gleich weit zu fahren haben. Heuer waren wir in der Fränkischen Schweiz. Weil die Kinder inzwischen auch nicht mehr so ganz klein sind, wurde aus unserem Wochenende tatsächlich auch ein Wanderwochenende. Was war los? weiterlesen

Grauhaft

 Wieder zurück im trauten Heim nach der Tour d’Eutschland. Alles noch da wie es war, nur mit mehr Schnee drauf. Der Mann musste erstmal in den Schneeräumbergen am Seitenstreifen eine Parklücke fürs Auto schaffen. So hatte er seinen Sport für den Tag. Mein sportlicher Neuanfang verzögert sich noch wegen HustenSchnupfenHeiserkeitKopfundGliederschmerzen. Einzig das Zwerchfell bekommt durch die Niesanfälle regelmäßiges Training.
Gestern wollte der Sohn mit seinem Bob zum nächsten Schlittenberg geleitet werden. Es verbot sich von selbst, das Auto aus seiner kuscheligen Schneehöhle zu entfernen, also gingen wir zu Fuß.
Die fünf Kilometer zum, im und vom Ostpark, im strömenden Regen übrigens, waren schon eine Herausforderung an Körper und Willenskraft. Zum Glück war der Sohn dann fremdversorgt, so konnte ich mich ablegen und hemmungslos meinem Leiden hingeben. Heute sieht es schon besser aus mit der Gesundheit. Rausgehen mag ich trotzdem nicht, weil der viele Schnee sich gerade in grandiosen Matsch verwandelt. Und weil unsere Straße nur genau einen Gulli hat, staut sich alles zu großen Seen, die höchstens durchschwommen werden können. Bleib ich also auf dem Sofa mit einer Kanne Hafertee und einer Wärmflasche, lausche den Dachlawinen und warte, bis die Welt wieder in Ordnung ist.

Alles gut

 Gestern war ich beim Kardiologen – endlich. Belastungs-EKG und Ultraschall und noch anderer Schnickschnack. Meine Hausärztin hat mir das dringendst empfohlen wegen der Belastungsdyspnoe, die mir ja schon seit einiger Zeit Sorgen macht. Im Sommer hatte ich schon mal eine Überweisung, die ich habe verfallen lassen und jetzt neulich hat sie mir doch sehr angeraten, endlich mal zu gehen. Weil es sich dringend anhörte und ich mir ja auch schon Gedanken gemacht habe, warum ich hundert Kilometer Rad fahren kann, aber nach zwei Stockwerken Treppensteigen nicht mehr atmen und reden kann, machte ich dann doch mal einen Termin. Ultraschall: Alles gut. Auf dem Ergometer bis 200 Watt, kein Problem, nicht mal an die obere Pulsgrenze. Alles gut.
Mit diesem Befund habe ich dann am Abend wieder mein Sportprogramm aufgenommen.
Außer einer Familien-Radtour an einem Wochenende war da nicht viel in den letzten Wochen, weil meine hypochondrische Phantasie mir schlimme Bilder in den Kopf gepflanzt hatte.
Gestern also mal wieder ins Studio. Das erste Mal seit meinem Trainingsanpassungstermin vor drei Wochen. Matthias, der Trainer diesmal, kannte mich noch nicht und wollte erst mal wissen, was ich eigentlich will. Die Antwort ist nach wie vor “Ausdauer, um einen Baby-Triathlon durchzustehen”. Dann haben wir das diskutiert und festgestellt, dass mein aktuelles Pensum dazu nicht passt. Bisher hatte ich ja einen Mix aus dreißig Minuten Krafttraining und dreißig Minuten Ausdauer. Das habe ich jedesmal durchgezogen, wenn ich im Studio war. Manchmal noch mit Schwimmen hinterher. Das soll jetzt anders werden. Ich soll nur noch einmal die Woche dieses Programm machen und dafür die anderen beiden Male hauptsächlich ausdauern: Spinning, Laufen, Rudern, oder so einen Hüpfkurs mitmachen.
Zum Ausgleich hat er mir die Gewichte fürs Krafttraining saftig erhöht. Und das habe ich gestern gespürt – und heute auch noch. Mit viel Schnaufen und zitternden Muskeln bin ich da aber durchgekommen. Laufen war jedoch wie immer, nämlich einfach nur mies. Puls gleich ganz oben, keine Kondition. Beruhigend zu wissen, dass wenigstens mein Herz kein Problem damit hat.
Der Tipp des Trainers mal an ein zwei Winterläufen mitzumachen von wegen dem Ansporn, schien mir damals ganz plausibel, aber nach der Erfahrung gestern ist das wieder in weite Ferne gerückt. Verrückt.

Höchste Schmerzen

Erster Tag im Urlaub. Angesichts des unsicheren Wetters entscheiden wir uns für etwas Ungefährliches. Und was ist sicherer als ins Hochgebirge zu fahren?
Nein, im Ernst. Uns hat eine Bahn hochgefahren. Eigentlich waren es vier Bahnen, die in einer halben Stunden 1500 Höhenmeter überwinden. Mit einer Steigung, die phantasiebegabte Menschen leicht zu Panikattacken bringt. Oben auf 2400 Metern ü.N. ging es zu wie auf einem der gut erschlossenen Münchner Hausberge. Restaurants, Baustellen, Lehrpfade, Kinderspielplatz, und Menschen in Sandalen und Muscle-Shirt, die durch den völlig unerwarteten Schnee stapfen. Komisch, unten hat es doch eben noch fast 30 Grad gehabt?
Ausrüstungsmäßig konnten wir uns da nichts vorwerfen. Das hat allerdings nicht gereicht. Das Pochen in dem einen Zahn ließ sich die letzten Tage noch gut ignorieren. Heute war es jedoch zu einem grandiosen Schmerz-Crescendo angewachsen, das den ganzen Kopf einnahm. Ich konnte nicht viel mehr tun, als zu sitzen und rumzujammern. Das mache ich ja gerne und viel, besonders in der letzten Zeit. Diese Schmerzen haben mich jedoch fertig gemacht. Und scheinbar war ich so überzeugend, dass der Sohn mir sogar freiwillig den Rucksack abnahm.
So schlimm war es, dass ich, wieder im Tal, sofort und freiwillig einen Zahnarzt gesucht habe. Gar nicht einfach, am späten Freitag Nachmittag in einer ländlichen Gegend. Ich habe dann einen gefunden mit einem freien Termin, der mich in einer halben Stunde wieder schmerzfrei gemacht. Außerdem hat er sich gefreut, dass ich aus München bin, weil er da studiert hat und erst seit einem halben Jahr wieder im heimatlichen Kärnten ist. So weiß ich jetzt auch ein bissel Bescheid über die unterschiedlichen Situationen junger selbständiger Zahnärzte in München und Spittal an der Drau.

Speicher auffüllen

Die Zeit des Haderns, die Zeit des Bedenkens ist um. Die Zeit der Neudefinition ist gekommen. Große Worte, denen nun Taten folgen müssen…

Letzte Woche habe ich mich endlich mal zum Arzt geschleppt, nachdem ich immer schlapper und müder wurde, Marathonschlafen nichts gebracht hat und auch sonst die Stimmung am Tiefpunkt war.
Die erste Überraschung kam gleich in der Praxis, als der Doc einen Blutdruck von 160/100 gemessen hat. Vollkommen unerwartet. Eine Vierundzwanzig-Stundenmessung hat das dann wieder ins gänzlich Normale relativiert. Wahrscheinlich lag es daran, dass mir im Moment der Messung aufgefallen ist, dass der Doc wie Helge Schneider aussah.
Weniger schön waren dann die Ergebnisse der Blutuntersuchung. Eigentlich alles gut, außer, dass mein Körper ziemlich eisenfrei ist. Das erklärt gut die Schlapp- und Niedergeschlagenheit.
Aber jetzt, wo das Ganze einen Namen hat, kann ich gegen an gehen und meine Speicher wieder auffüllen. Mit Kapseln, mit Eisensaft und mit lauter eisenhaltigem Essen. Heute habe ich gleich mal einen Spinat-Linsen-Salat mit Petersiliedressing gemacht. Wenn das nichts hilft!
Meine sportlichen Pläne habe ich in den letzten Tagen auch umdefiniert. Agiles Projektmanagement. Den Triathlon am 13. Juli werde ich sein lassen, außer es passiert ein Wunder, dann kann ich ja trotzdem antreten. Ich werde mir jedoch keine schlaflosen Nächte deswegen machen.
Ich werde wieder versuchen mehr als sieben Stunden in der Woche zu sporteln. Und in der Zeit dazwischen meine Eisenwerte zu erhöhen und ein paar andere Werte zu verkleinern.
Und da ist ja immer noch der Firmenlauf Mitte Juli. Da muss ich mitmachen, weil die T-Shirts schon bestellt sind, weil ich will und überhaupt.
Die Aufmunterungsschreiben, die ich auf meinen letzten Post erhalten habe, waren so unglaublich nett und aufmunternd. Vielen Dank dafür!

Nahrungsergänzungsmittel in grün

Wir gehen jetzt auch mit dem Trend: Green Smoothies. Zum Geburtstag gab es einen potenten Blender, der alles zu Mus macht, was man ihm vorwirft. Angefangen haben wir mit reinem Obst, und dann habe ich doch mal den ollen Mangold aus dem Kühlschrank mit reingeworfen. Und was soll ich sagen: Mir schmeckt’s. Auch die Variante mit Spinatblättern. Bis ich den Löwenzahn und den Giersch aus dem Garten probiere, dauert es aber, glaube ich, noch eine Weile.

Ansonsten achte ich ja nicht so wahnsinnig auf meine Ernährung. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich trotz ordentlicher Menge verbrauchter Kalorieren noch nicht gut abgenommen habe in den letzten Monaten.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass meine Waden dicker geworden sind: Die Jeans spannt etwas in diesem Bereich. Ich hoffe, das sind Muskeln!

Self-fulfilling prophecy (part II and last)

Es ist schon wieder passiert. An der Ampel umgefallen. Diesmal ist Blut geflossen, getropft, ok, ausgetreten. Trotzdem Mist.

Aber meine Radl-Mentorin hat mir nach dem letzten Vor- bzw. Umfall Trost gespendet: Es passiert JEDEM und JEDER! Also sch… aufs Ego!

Ich werde also künftig nicht jedes dieser Missgeschicke durch einen Post würdigen, sondern nur eine Strichliste führen. Und morgen mache ich mal eine Radpause. Ich bin müde. Und Laufen muss auch mal wieder sein.

Self-fulfilling prophecy (part I)

 Schon nach vierzehn Tagen, aber erst nach 270 Kilometern ist es heute passiert: ich bin umgefallen, weil ich nicht schnell genug aus den Pedalen ausgeklickt bin. Peinlich peinlich!
Zum Glück war es quasi aus dem Stand und es ist nicht viel passiert, außer ein paar Kratzern an Knie und Ellenbogen und einem unangenehmen Erguss in der Fingergelenkkehle.
Und das Ego hat auch gelitten. Denn erst heute morgen habe ich festgestellt, dass ich mit dem Rennradl eigentlich ganz gut zurecht komme in den Kurven und beim Anfahren und so.
Hochmut kommt vor dem Fall.

Läufer im Nebel

Jeder Morgen ist anders – wenn ich mal unterwegs bin. Was jeden Morgen gleich ist, ist die Überwindung loszufahren, der Gedanke an den kalten Po, an die eingefrorenen Knie und an die vierzig Minuten allein gegen mich.
Wenn ich dann mal unterwegs bin, ist es meistens schön (außer der kalte Po und die eingefrorenen Knie; die lassen sich einfach nicht schöndenken).
Aber ich bin froh, dass ich es jetzt doch schon eine halbe Woche durchgehalten habe, was ich mir vorgenommen habe – nämlich so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sprich, jeden Tag um die fünfundzwanzig Kilometer. Derzeit macht das Wetter ja auch schön mit. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn es mal regnet. Ich habe eigentlich keine Lust total zerstört in der Arbeit aufzutauchen. Auf dem Rückweg heim ist es mir egal, aber den ganzen Tag feucht und ohne ordentliche Frisur in der Arbeit, das ist nicht meins.
Auf dem Weg in die Arbeit bin ich eh immer langsamer, zum einen, weil es auf der ganzen Strecke latent bergauf geht, und zum anderen, um nicht so ins Schwitzen zu geraten. Um es professionell zu sagen: Eine Trainingseinheit in GA1. Hört sich doch besser an, oder?