Archiv der Kategorie: Giant Anyroad 2

Mein Alltagsrad seit März 2015: Giant Anyroad 2 mit zusätzlichen Schutzblechen und Gepäckträger

Beunruhigende Geräusche

Vor ein paar Tagen waren sie schon einmal da, diese beunruhigenden Klockgeräusche am Fahrrad unten rum. Und dann wieder weg und wieder da. Und heute sind sie nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren unter der Fußsohle. Klock klock klock. Ich teste ein paar Sachen durch, um das Problem einzugrenzen: Unterschiedliche Gänge = egal, mit Kraft oder ohne = egal. Wenn das Klock mal weg ist, dann ist das nicht nachzuvollziehen.

Ich fürchte schlimme Sachen, wie immer, wenn ich mir etwas nicht erklären und den potentiellen Schaden nicht einschätzen kann, und bin komplett verzagt.

Ganz vorsichtig klockere ich also nach Hause, um nichts noch schlimmer zu machen. Mann und Sohn sind nicht daheim, sie reparieren gerade am Auto eines Freundes herum. Gut, wenn jemand helfen kann, dann Freund Ch., der kann alles reparieren. Beunruhigende Geräusche weiterlesen

Kein Kindergeburtstag

Nach der kleinen Rundfahrt mit dem Rennrad gestern, halte ich es heute für eine gute Idee, wieder das Giant auszufahren. Weil ich die neue Packtasche ausprobieren möchte und weil ich meinen Po etc. bestmöglich an das Rad gewöhnen möchte.

Soweit so vernünftig. Allerdings weiß ich nicht, was mich geritten hat, als ich beschloss mal die Isar hochwärts, also südlich Richtung Berge zu fahren. Isarradweg abhaken? Gefälle am Ende als Belohnung für Schinderei am Anfang? Ein bissel offroad als Test, was auf meiner Tour noch geht und was nicht mehr? Oder einfach nur zuviel Morgensonne aufs Hirn?  Kein Kindergeburtstag weiterlesen

Packesel-Präparation

Jetzt ist mein Rad fertig für die Reise. Als letztes hat es seit gestern eine Packtasche am Lenker. Es war ganz schön schwierig, aber jetzt ist sie dran.

Der Lenker des Giant Anyroad 2 ist ja bekanntlich ganz schön voll, weil es auf jeder Seite zwei Bremshebel hat. Und einen sehr breiten Rahmen. Und diese beiden Umstände machen es unmöglich ein Standardmodell mit Halterung einfach so hinzumontieren. Also mach ich mich auf den Weg, um professionelle Hilfe zu suchen.

Zunächst in einem großen Radsupermarkt. Dort verspreche ich mir die gewünschte Tasche zu sehen und mal an das Rad halten zu können.  Das ist mir gelungen, aber außer der Erkenntnis, dass es eng wird, bekam ich keine Erleuchtung. Und von professioneller Hilfe weit und breit keine Spur. Um mich herum viele Großeltern mit ihren Enkelkinder auf der Suche nach einem Rad und Beratung. Auch vergeblich. Ich troll mich also wieder und nehme mir vor, einen kleineren Laden aufzusuchen. 
Packesel-Präparation weiterlesen

Niederbayern im November

Zum passenden Beitrag hier im Blog

Frisches Grün

Eigentlich sollte das ein Beitrag mit einem netten Wortspiel werden: Frisches Grün in der Natur und frisches Grün am Bike in Form neuer Packtaschen.
Leider gibt es hier in der Natur aber noch überhaupt kein frisches Grün, weder an Büschen noch an Bäumen. Einzig die Märzbecher und Winterlinge im Garten, aber die zählen irgendwie nicht. Inzwischen scheint die Sonne schon schön warm, aber nächtens friert es noch regelmäßig.
Also konzentriere ich mich auf die neuen Packtaschen: Ortlieb der Name, grün die Farbe. Praktisch, um die Wechselklamotten in die Arbeit und wieder zurück zu fahren. Und demnächst vielleicht auch mal das Gepäck für eine längere Ausfahrt aufzunehmen (davon zu gegebener Zeit mehr).
Für mein Rad habe ich jetzt übrigens eine eigene Klasse definiert. Weil es ist kein MTB und auch kein RR, sondern ein ATB, ein Alltagsbike.

Jungfernfahrt

Da isses. Mein neues Allwetterbike. Ganz lange bin ich drum herum geschlichen, habe abgewogen, verglichen, verworfen, gehadert, überlegt, dann doch am Freitag gekauft und heute gefreut beim Abholen.
Ein Giant Anyroad 2 ist nun meins.Warum das? Weil es cool aussieht, weil es cross kann, weil es ne MTB-Schaltung hat, weil es Scheibenbremsen hat, weil es Bremshebel auch in der Mitte hat. Und warum das 2 und nicht gleich 1? Weil das 2 grün ist, und weil es billiger ist. Schließlich ist das nur ein Alltagsrad. Deshalb auch die Schutzbleche, der Gepäckträger und das Licht. Im Radladen haben sie einigermaßen herumgebogen und -geschraubt, bis sie diese Accessoires am Rad hatten. Wegen der Scheibenbremse auf der einen Seite. Ist aber gut geworden und sieht aus, wie schon immer so gewesen, find ich.
Die Jungfernfahrt hat mich heute dann gleich mal quer durch die große Stadt geführt. Weil die ersten Meter gleich so einen Spaß machen, nehme ich den Isar-Highway. Zu dieser Jahreszeit ist das kein Problem, da ist nichts los. Im Gegensatz zu manchen Sommerabenden, da kann es schon mal zum Radl-Stau kommen.
Ich fahre gemütlich und bin doch wesentlich schneller als mit dem Trekkingrad. Die Schaltung tut sich ein bisschen schwer, oder ich mit ihr, da müssen wir noch zusammen kommen. Auch mit dem Sattel muss noch etwas passieren. Der passt (noch) nicht zu meinem anatomischen Gegenstück. Entweder freunden die sich auf den nächsten hundert Kilometern an, oder ich muss intervenieren.
Aber sonst ist alles gigantisch. Ich freu mich.