Archiv der Kategorie: Material

Räder, aber auch Computer und Sportuhren, wichtige Sachen für den Sport.

2017 wird gut

MeinTriathlon.de fragt: Was ist dein sportliches Ziel in diesem Jahr? Ich antworte hiermit.

Mein sportliches Ziel 2017 ist die erfolgreiche Teilnahme an den Euroeyes Cyclassics in Hamburg. Und erfolgreich heißt, dass ich die 120-Kilometer-Runde in den geforderten Mindestzeit von gut viereinhalb Stunden schaffe.

Das ist das Ziel. Der Weg dahin ist auch schon einigermaßen ausgelegt und in Excel gegossen. Soviel Radfahren wir möglich. Zur Arbeit und zurück, auch mal mit Umweg. Und am Wochenende und am Abend. Insgesamt möchte ich bis zum Rennen Ende August 4.000 Kilometer in den Beinen haben (seit Dezember 16). Das ist wahrscheinlich die größere Herausforderung. Auch vom Zeitmanagement her.

Direkt an mein sportliches Ziel habe ich noch ein anderes geknüpft: Meine Spendenaktion für World Bicycle Relief. 2017 wird gut weiterlesen

Winterradeln vom Feinsten

Samstag und Sonne. Und warm. Seit langem mal wieder sind positive Temperaturen vorhergesagt. Das schreit nach Outdoor. Meine Männer zieht es in die Berge. Sie wollen eine Skitour machen. Für den Sohn wird es eine Premiere, Initiation sozusagen. (Als ich dies hier schreibe, sind sie noch nicht zurück, daher weiß ich nicht, ob das Vorhaben geglückt ist.)

Selfie einer Frau mit Sonnenbrille und Radhelm vor einem Schneefeld, in der Sonne
Alexandra in der Sonne

Berge und Skier sind nichts für mich, meine Knie und meine Psyche. Daher bleibe ich im Flachen und mache mich für eine kleine Radlrunde fertig. Ich entscheide mich fürs Mountainbike, weil doch noch ordentlich Schnee rumliegt und nicht alle Seitenwege gut geräumt sind. Wissend, dass ich mit diesem Rad keinen ganz tollen Schnitt und damit nur einen kleinen Radius habe, nehme ich mir nicht viel vor, dreißig Kilometer so etwa. Auf und los.

Nach fünf Kilometern muss ich mich gleich mal entblättern. Viel zu warm angezogen. Diese hohen Außentemperaturen bin ich einfach nicht mehr gewohnt. Winterradeln vom Feinsten weiterlesen

93 Kilometer bei minus 63 Grad Celsius

93 Kilometer bei minus 63 Grad Celsius. Das ist die Bilanz meiner ersten richtigen Winterradelwoche in diesem Jahr, wenn man alles zusammenzählt. Am ersten Januar war ich schon bisschen mit dem Rennrad unterwegs. Dann eine Woche nur Indoor-Strampeling und dann war ja das Problem mit der Louise gelöst und ich konnte los.

Mountainbike for Schneefeld
So schön kann der Winter sein

Vier Tage hintereinander. Am ersten Tag noch im frischen Schnee plus seit langem mal wieder auf dem Mountainbike plus arschkalt plus morgens bin ich eh immer langsamer plus es geht bergauf brachten einen Schnitt von bisschen über zwölf kah-em-ha auf zehn Kilometern. 93 Kilometer bei minus 63 Grad Celsius weiterlesen

Die leere Louise

Mountainbike steht auf dem KopfWinterradeln ist mein Hashtag der letzten Wochen und Monate. Bisher war es ja nicht so weit her damit. Entweder fehlte der Winter, oder ich konnte nicht radeln, weil krank. Aber in der ersten Woche des Jahre war Schnee angekündigt, ich war wieder fit und machte mich daran, mein Mountainbike zu einem Winterbike zu pimpen und weil das Mountainbike nicht so ganz das fitteste ist, gibt es einiges zu tun.

  1. Mountainbike-Mantel in NahaufnahmeReifen. Die alten Mäntel sind abgefahren und brüchig und müssen erneuert werden. Weil ich im Laden nicht gleich bedient werden kann, stehe ich eine Weile vor den Spike-Mäntel rum und kontempliere. Will ich die? Brauch ich sie? Bin ich bereit hundertzwanzig Euro auszugeben? Nein. Letztendlich gehe ich mit dicken MTB-Mänteln ohne Spikes.
  2. Bremsbeläge. Schon beim Kauf drückte mir der Vorbesitzer Bremsbeläge in die Hand. “Die müssen mal erneuert werden”. Das ist schon zwei Sommer her.
  3. Spritzschutz. Haben wir noch daheim.

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Lost in Nordost

Violett glasierte Plätzchen auf einem Backbrett
Muss ja nicht immer alles Rot an Weihnachten sein

Tagelang schon versprach Wetteronline Sonne. Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Immer hieß es “Morgen wird es schön.” Haha, alles gelogen. War aber egal, weil ich eh nicht aus dem Haus konnte. Aber heute dann. Dieser Samstag ist ein wahrer Sonnentag. Gegen Mittag  wird es sogar schon fast warm. Noch schnell ein paar Plätzchen glasiert, dann ab in die Thermohose, doppelt Socken, Fleece-Pulli, warmes Wasser in die Flasche. Reifendruck prüfen. Los.

Ich bin mutig und fahre mal nicht wie üblich nach Osten raus sondern nach Norden. Da waren wir schon mal mit dem Marathon-Mann unterwegs. Lost in Nordost weiterlesen

Wellness für Müsing

Peeling-Massage mit Ölen

Nach der Beziehungskrise von neulich, die am nächsten Tag sogar noch in einer Totalverweigerung in Form eines Plattens gipfelte, war ein paar Tage Funkstille zwischen dem Müsing und mir. Ich war beleidigt, weil ich einen Platten immer persönlich nehme, und das Müsing war auch sauer, weil ich den Platten nicht sofort beseitigte. Wellness für Müsing weiterlesen

Beziehungskrise

Das Rennrad Müsing und ich. In diesem Sommer war gar nicht viel zwischen uns. Gerade einmal 780 Kilometer haben wir zusammen verbracht. Ich an seiner Stelle wäre in diesem Jahr schon öfter mal eifersüchtig gewesen. Den großen Radurlaub und auch sonst fast alle Touren war ich ja mit dem Giant Anyroad unterwegs. Weil ich aber nächsten Sommer ein Rennradrennen machen will, muss ich natürlich trainieren. Mit Müsing. Beziehungskrise weiterlesen

Wasser, Fett und Muskeln

Ich werde Testerin. Ui, spannend. Die Firma Beets BLU kontaktierte mich schon vor Wochen mit der Bitte eines ihrer drei Produkte zu testen. Ein unkomplizierter und freundlicher Kontakt, das Produkt interessierte mich, warum also nicht.

Für die Anlieferung des Produkts habe ich einen Amazon-Gutschein erhalten. Ich konnte selbst bestellen und per Amazon die Sendung tracken. Sowas mache ich ja gerne, denn es erhöht die Vorfreude.

Der absolut beste Produkttester im Bereich Sport-Gadgets ist ja DC Rainmaker. Keiner testet so ausführlich und wissenschaftlich und schreibt dann so witzige Testberichte. Meistens lese ich die Berichte nicht, weil ich mir so ein Gerät kaufen möchte, ich lese sie wegen des Unterhaltungswertes. Natürlich komme ich nicht an ihn ran, das weiß ich spätestens als ich das Unboxing-Video aufnehmen will. Weil der Versuch schlecht vorbereitet und im Ergebnis peinlich ist, reden wir nicht mehr weiter darüber. Unboxing fand statt, ja natürlich, bloß in Form von Karton aufreißen. Wasser, Fett und Muskeln weiterlesen

Früher oder später kriegen wir dich 

Drei Jahre schreibe ich nun hier. Zuerst völlig unbeachtet von der Welt, seit einem guten Jahr mit einer stabilen, wenngleich auch mit einer mir unbekannten weil weitgehend stummen, Stammkundschaft. Seit der Radtour im Frühjahr weiß auch mein persönliches Umfeld von Andra, meinem Alter Ego. Wie ich damit umgehe, werde ich in einem anderen Post einmal behandeln müssen.

Hier geht es jetzt um mich und die Blogger Relation Agents. Regelmäßig, etwa einmal pro Monat, ereilt mich ein Kooperationsangebot. Meistens geht es darum, dass ich einen Informationtext auf meinem Blog veröffentlichen soll. Der Text sei gut geschrieben, passe thematisch perfekt (“Elektrolytmangel bei Ultramarathon in der Wüste Gobi vermeiden”), und verdienen könnte ich auch was. Meine Antworten sind kurz aber bestimmt absagend. Die andere Kategorie sind Produkte zur Teststellung. Da schaue ich schon genauer hin, sowohl auf das Produkt als auch auf die Konditionen. Meistens passt entweder das eine (Fahrradreinigungsset aus dem bayerischen Chemieviertel) oder das andere nicht.  Früher oder später kriegen wir dich  weiterlesen

Ungeschickt

Neulich habe ich mal ein paar Stündchen in Fahrradpflege investiert. Mein Reiserad wünschte sich nach seiner langen Reise ein wenig Kosmetik, und dem Rennrad schadete es auch nicht. Ich zieh also den Kärcher aus dem Keller und drück dem Sohn die Düse in die Hand. Ich halte ihm die Räder hin und ermahne ihn ab und zu, doch nur die dreckigen Stellen der Räder abzuspritzen und nicht gleich auch noch mich und die Blümchen nebenan. Hach, er ist halt so experimentierfreudig, der Kleine. Ungefähr bis zu dem Zeitpunkt, an dem er sich selbst die Zehen abkärchert, und merkt, wie unschön es ist, den harten Wasserstrahl selbst abzubekommen. Ungeschickt weiterlesen