Archiv der Kategorie: Österreich

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Donauradweg Mai 2015
Salzburg-Spittal (Alpe-Adria) 2017

Balanceakt

 Heute mal wieder ein wenig Sport, mit Betonung des wenig. Der Sohn pennt neuerdings bis in die Puppen und deswegen sind wir erst gegen Mittag aufgebrochen zur Begehung der Groppensteinschlucht. Wildromantisch, aufregender Pfad, für den es viel Vertrauen in die österreichische Ingenieurkunst braucht, und ein unglaubliches Getöse, den der Bach unter uns macht. Die Wanderung an sich wäre in gut zwei Stunden zu erledigen gewesen, aber da der Mann seinen Fotoapparat dabei hatte und die Gegend wirklich sehr fotogen ist, haben wir etwas länger gebraucht, brutto.
Die Nettozeit habe ich versucht über meine Garmin herauszubekommen. Gar nicht so einfach, weil sie dauernd das GPS-Signal verloren hat (unter freiem Himmel?), und ich bei jeder Vorwärtsbewegung den Startknopf und bei jedem Stehenbleiben den Stopknopf gedrückt habe, oder es versucht habe. Das ist gar nicht so einfach, vom Kopf her.
Am Ende des wirklich sehr schönen Rundweges haben wir 434 Höhenmeter hoch und 434 Höhenmeter runter auf der Uhr. Wenigstens das hat die Garmin richtig ausgerechnet.
Erfreuliches Ergebnis dieser Wanderung: Den zwischen durch recht steilen Abstieg haben meine Knie gut mitgemacht. Hat sich das letzte Jahr Training doch gelohnt. Es gab Zeiten, da hätte ich das nicht geschafft.

Höchste Schmerzen

Erster Tag im Urlaub. Angesichts des unsicheren Wetters entscheiden wir uns für etwas Ungefährliches. Und was ist sicherer als ins Hochgebirge zu fahren?
Nein, im Ernst. Uns hat eine Bahn hochgefahren. Eigentlich waren es vier Bahnen, die in einer halben Stunden 1500 Höhenmeter überwinden. Mit einer Steigung, die phantasiebegabte Menschen leicht zu Panikattacken bringt. Oben auf 2400 Metern ü.N. ging es zu wie auf einem der gut erschlossenen Münchner Hausberge. Restaurants, Baustellen, Lehrpfade, Kinderspielplatz, und Menschen in Sandalen und Muscle-Shirt, die durch den völlig unerwarteten Schnee stapfen. Komisch, unten hat es doch eben noch fast 30 Grad gehabt?
Ausrüstungsmäßig konnten wir uns da nichts vorwerfen. Das hat allerdings nicht gereicht. Das Pochen in dem einen Zahn ließ sich die letzten Tage noch gut ignorieren. Heute war es jedoch zu einem grandiosen Schmerz-Crescendo angewachsen, das den ganzen Kopf einnahm. Ich konnte nicht viel mehr tun, als zu sitzen und rumzujammern. Das mache ich ja gerne und viel, besonders in der letzten Zeit. Diese Schmerzen haben mich jedoch fertig gemacht. Und scheinbar war ich so überzeugend, dass der Sohn mir sogar freiwillig den Rucksack abnahm.
So schlimm war es, dass ich, wieder im Tal, sofort und freiwillig einen Zahnarzt gesucht habe. Gar nicht einfach, am späten Freitag Nachmittag in einer ländlichen Gegend. Ich habe dann einen gefunden mit einem freien Termin, der mich in einer halben Stunde wieder schmerzfrei gemacht. Außerdem hat er sich gefreut, dass ich aus München bin, weil er da studiert hat und erst seit einem halben Jahr wieder im heimatlichen Kärnten ist. So weiß ich jetzt auch ein bissel Bescheid über die unterschiedlichen Situationen junger selbständiger Zahnärzte in München und Spittal an der Drau.

Sonniger Anfang 2014

Ein neues Jahr beginnt mit einem herrlichen Sonnentag. Den Schnee (hier in Mühlbach am Hochkönig, Österreich) haben wir suchen müssen, für einen kleinen Spaziergang hat er gerade so gereicht. Aber der Sonnenschein war herrlich. Dieses Jahr wird ein sportliches. Ein schöner Vorsatz. Aber ich denke, ich werde ihn einhalten können. Die Basis ist ja schon gelegt, ich fange nicht bei Null an, was es noch schwerer machen würde. Also sehen wir mal.
An alle Mitleserinnen und Mitleser: Auch Euch ein schönes Jahr mit den Erfolgen, die Ihr Euch wünscht!