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Moderne Technik

Heute endlich mal wieder im Studio. Wochenlang kam ich zu nichts wegen Virus, Besuch und anderer Hindernisse. Einzig meine Schrittanzahl pro Tag war in den letzten Wochen nicht zum Weglaufen. Ich gebe zu, ich trage jetzt auch so eine Handgelenkfessel und schinde Schritte, in dem ich auf dem Bahnsteig auf und ab laufe oder den Kaffee nicht auf dem Weg von der Toilette mitnehme sondern lieber zwei mal laufe. Aber das nur am Rande.

So richtig viel habe ich nicht erwartet konditionsmäßig, da bin ich realistisch genug. Immerhin mal wieder ein Anfang. Auch war ich viel zu abgelenkt von der Technik. Früher, als alles noch besser war (vor Januar 2016, Anm. d. Red.), war das im Studio so: Jede(r) hatte einen RFID-Schlüssel, auf dem der Trainingsplan gespeichert war. Die freundliche Trainingsberaterin stellte mir den Plan zusammen und speicherte ihn auf dem Schlüssel. Ich bin dann von Gerät zu Gerät getingelt, habe meinen Schlüssel reinsteckt, und das Gerät sagte mir, was ich einstellen soll und wie lange und wann Pause machen. Und dann schickte es mich zum nächsten Gerät. Genau das, was ich brauche. No brain, all muscles. Moderne Technik weiterlesen

Alles gut

 Gestern war ich beim Kardiologen – endlich. Belastungs-EKG und Ultraschall und noch anderer Schnickschnack. Meine Hausärztin hat mir das dringendst empfohlen wegen der Belastungsdyspnoe, die mir ja schon seit einiger Zeit Sorgen macht. Im Sommer hatte ich schon mal eine Überweisung, die ich habe verfallen lassen und jetzt neulich hat sie mir doch sehr angeraten, endlich mal zu gehen. Weil es sich dringend anhörte und ich mir ja auch schon Gedanken gemacht habe, warum ich hundert Kilometer Rad fahren kann, aber nach zwei Stockwerken Treppensteigen nicht mehr atmen und reden kann, machte ich dann doch mal einen Termin. Ultraschall: Alles gut. Auf dem Ergometer bis 200 Watt, kein Problem, nicht mal an die obere Pulsgrenze. Alles gut.
Mit diesem Befund habe ich dann am Abend wieder mein Sportprogramm aufgenommen.
Außer einer Familien-Radtour an einem Wochenende war da nicht viel in den letzten Wochen, weil meine hypochondrische Phantasie mir schlimme Bilder in den Kopf gepflanzt hatte.
Gestern also mal wieder ins Studio. Das erste Mal seit meinem Trainingsanpassungstermin vor drei Wochen. Matthias, der Trainer diesmal, kannte mich noch nicht und wollte erst mal wissen, was ich eigentlich will. Die Antwort ist nach wie vor “Ausdauer, um einen Baby-Triathlon durchzustehen”. Dann haben wir das diskutiert und festgestellt, dass mein aktuelles Pensum dazu nicht passt. Bisher hatte ich ja einen Mix aus dreißig Minuten Krafttraining und dreißig Minuten Ausdauer. Das habe ich jedesmal durchgezogen, wenn ich im Studio war. Manchmal noch mit Schwimmen hinterher. Das soll jetzt anders werden. Ich soll nur noch einmal die Woche dieses Programm machen und dafür die anderen beiden Male hauptsächlich ausdauern: Spinning, Laufen, Rudern, oder so einen Hüpfkurs mitmachen.
Zum Ausgleich hat er mir die Gewichte fürs Krafttraining saftig erhöht. Und das habe ich gestern gespürt – und heute auch noch. Mit viel Schnaufen und zitternden Muskeln bin ich da aber durchgekommen. Laufen war jedoch wie immer, nämlich einfach nur mies. Puls gleich ganz oben, keine Kondition. Beruhigend zu wissen, dass wenigstens mein Herz kein Problem damit hat.
Der Tipp des Trainers mal an ein zwei Winterläufen mitzumachen von wegen dem Ansporn, schien mir damals ganz plausibel, aber nach der Erfahrung gestern ist das wieder in weite Ferne gerückt. Verrückt.

Lösche Tag

Auf meinem Handy ist eine Kalender-App, die hat die Funktion “Lösche Tag”. So richtig hat das nie funktioniert,  hat mich auch nicht weiter gestört.  Aber heute war so ein Tag, den ich gerne löschen würde.
Heute morgen meldet sich das Auto krank. Es leidet an einer blinkenden roten Ölkanne im Armaturenbrett. Inzwischen weiß ich, dass es was ernstes und teures ist. Bis ich das Auto in die Notaufnahme gebracht und dann mit der S-Bahn in die Arbeit fahre, ist es fast elf. Damit kann ich es vergessen, mich früh zu verdrücken,  um um halb vier im Studio zu sein.
Schade, aber ich bin mir auch gar nicht sicher,  ob ich überhaupt gehen kann. Mein Sorgenknie hat heute wieder seinen Hexenschusstag. Das hat es manchmal, obwohl seltener in der letzten Zeit.
Der Hexenschuss fühlt sich an,  als ob jemand ins Knie schießt. Aus dem Nichts. Fiese Schmerzen,  die mich gehen lassen wie eine alte Frau, eine richtig alte. Es fühlt sich an wie Sand im  Getriebe, eher Steinchen. Und dann ist es plötzlich gut. Das Steinchen hat sich eine Nische gesucht, wo es nicht reibt. Und dann wieder nicht und ich knicke fast um, als ich vom Stuhl aufstehen. Ich bin genervt, weniger beunruhigt, weil ich das ja schon kenne und weiß, dass es auch wieder weg geht. Nur eine Frage der Zeit.
Am Abend dann doch noch ins Studio. Lustlos, aber immerhin hat sich das Knie wieder eingekriegt und macht die Kraftübungen und das Rudern schön mit.
Ich ziehe von Gerät zu Gerät, wie immer in autistischer Manier: Musik auf dem Ohr und manchmal sogar ohne Brille. Ich sehe und höre nichts,  bloß das, was ich sehen und hören will.

Auf dem Laufband, meinem letzten Programmpunkte, geht es ganz gut mit dem Laufen, außer dass ich vergessen habe,  Socken einzupacken, und die ersten Scheuerstellen anfangen zu schmerzen. Und dann tut es einen Ruck und mein Nacken sitzt fest.
Nacken und Schultergürtel haben sich nach der Radtour am Wochenende schon nicht so gut angefühlt, und jetzt ist der doofe Hals steif. Mist. Ich breche den Lauf ab, sehe zu, dass ich schnell Heim komme, maule meinen armen Mann an und geh ins Bett.  Hier liege ich also mit Wärmflasche im Nacken, stinke nach Klosterfrau Sportgel und wünschte, diese App würde das endlich mit dem “Lösche Tag” auf die Reihe kriegen.

Test bestanden

Neulich war mal wieder Termin im Studio angesagt: Ausdauertest. Mit ein bissel Bammel trete ich also an. Vorher besprechen wir noch meinen Trainingsplan und passen ihn ein wenig an. Insbesondere das Bauchmuskeltraining soll etwas mehr Gewicht bekommen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Bauchmuskeln sind einfach noch zu schüchtern und trauen sind nicht hervor, was auch schwierig ist bei dem vielen Speck. Das  muss ich zugeben.
Leider hat die Messung mit der Hightech-Waage nichts Schönes ergeben. Absolute Zahlen melde ich erst, wenn ich sie vorzeigbar finde.

Dann darf ich mir einen Pulsmesserbrustgurt umbinden und werde zum Laufband geleitet. Jenes kooperiert mit dem Pulsmesser und passt seine Geschwindigkeit an meinen Puls an. Der Trainer meint, das Band testet meinen oberen Puls von 176 aus und ich mach mich schon auf was gefasst. Was dann kam, war ein Spaziergang. Wieder im Wortsinne. Wir haben meinen Puls bis 129 hochgetrieben und das auf etwa 15 Minuten. Dann war es vorbei. Leicht enttäuscht trage ich meinen Key, der alles mitgeschrieben hat, zum Trainer und der wertet und druckt mir das Ergebnis aus. Oh Wunder, mein VO2max ist “sehr gut”, gemessen an Alter, Gewicht und Geschlecht. Ich frag ihn, was ich mit der Erkenntnis jetzt mache. Er meint, Motivation daraus ziehen. Dann wünscht er mir weiterhin viel Erfolg mit dem Training und ich bedanke mich.

Zuhause schau ich natürlich gleich mal nach, was dieser komische Wert da aussagen soll und lerne als erstes, dass V für Volumen und O2 für Sauerstoff steht. Und der Messaufbau für den VO2max eine Gesichtsmaske vorsieht, die den Sauerstoffgehalt der Ein- und Ausatemluft misst. An die Maske kann ich mich gar nicht erinnern. Und überhaupt halte ich diesen Test für ganz schöne Augenwischerei. Und wenn ich das Formular sehe, kriege ich sowieso schon Pickel. So lieblos ist das hingerotzt, voller Fehler und unvollständiger Sätze.

Und trotzdem fühle ich mich geschmeichelt und laufe jetzt  innerlich mit dem Prädikat “Sehr gut” herum. Ziel erreicht.

Von Profis und Amateuren

Eine Anekdote muss ich noch erzählen von dem stellvertretendem Irgendwas vom Fitness-Studio, der mich zu Beginn rumgeführt hat. Und dann ist erstmal Schluss mit der Lästerei. Versprochen.

Wir stehen vor dem Spinning-Raum. Lauter rennradähnlich Geräte in einer Art mehrreihigem Stuhlkreis gegenüber aufgestellt. Wenn die alle gleichzeitg losfahren würden, gäbe das eine grandiose Karambolage.
Jedenfalls erklärt er mir anhand dieser Sportart das Kurssystem: Die Kurse mit einer Eins dahinter wären OK für mich, die mit einer Zwei sind für die Profis.
Hä?, denke ich, ist doch egal, wenn jeder auf einem Rad sitzt, das festgeschraubt ist. Und dann sag ich sowas wie: “Wieso? Fahren die Profis einem dann davon?”
Leider versteht der gar keinen Spaß und meinte, es sei halt nicht gut, wenn man nicht hinterherkommt.
Seither muss ich mir immer vorstellen, wie die Profis auf ihren stationären Rädern strampeln, immer in der Sorge, dass die Amateure in der Reihe hinter ihnen nicht mitkommen. Oder schlimmer noch, die Amateure sind vorne und lassen die Profis nicht vorbei.

Ich hoffe, ich kriege dieses Bild wieder aus dem Kopf.

Immer noch enthusiasmiert

Woche zwei seit Neubeginn. Immer noch begeistert,  immer noch voll motiviert.
Eigentlich wollte ich schon immer mal morgens vor der Arbeit ins Studio, aber dann hat sich wieder gezeigt, dass ich morgens wirklich nicht zu gebrauchen bin, sportlich nicht und auch sonst nicht.
Deshalb habe ich schnell mal umdisponiert und bin gleich morgens in die Arbeit und dafür am Nachmittag ins Studio. Hat sich viel besser angefühlt.
Wieder das volle Programm,  sogar ein bisschen voller als verordnet. Vollkommen übermütig habe ich die Zielzeit des  Laufbands um ein paar Minuten hochgestellt. Und geschafft. Sogar die Intervalle mit einer Geschwindigkeit von über 8 km/h.
Neu ist dabei die Erfahrung des Schwitzens. Bisher habe ich  immer langsamer gemacht, wenn die ersten Schweißtropfen tropften. Auf dem Laufband ist das nicht so einfach und ich bin weitergelaufen. Und das fühlte sich richtig wie Sport an.

Gestern war dann wieder ein Termin mit Sportlehrer. Er hat sich angehört, wie ich zurecht komme bisher. (Ich komme zurecht). Dann hat er mir zwei neue Geräte verordnet (für die hinteren Oberschenkelmuskeln und den Po und für den Rücken), und er hat das Laufen hinter das Krafttraining geschoben.Weil das wäre sinnvoller, sagt er. Wenn er meint. Für mich ist das zumindest logistisch besser, weil ich dann je nach Zeit noch länger machen könnte.
Schwimmen war ich auch zwischendurch. Wieder in einem quasi leeren Becken. Herrlich. Als ich fertig war mit meinem Programm, kam dann tatsächlich noch einer der Profis, die mir der stellvertretende Irgendwas bei der Einführung prophezeit hatte. Der Profi war eine Sie mit einer Badekappe der SG Stadtwerke München. Und die konnte wirklich schwimmen (die Frau, die Badekappe aber auch). Nicht nur schnell, sondern auch richtig schön. Ich habe beim Abtrocknen rumgetrödelt, um ihr noch ein bisschen zuzusehen.

Pfadfinder

 In der letzten Zeit musste ich mein olles stählernes Trecking-Rad wieder öfter in Betrieb nehmen. Wenn ich nach der Arbeit ins Studio gehen will, habe ich ja einen Haufen Zeug dabei. Mit dem Rennrad müsste ich es auf dem Rücken tragen und das macht keinen Spaß und tut auf Dauer auch weh, im Lendenwirbelbereich und in den Schultern.

Deshalb also wieder mein Lastenrad mit dem uncoolen, aber höchst praktischen Korb hinten drauf.
Die längere Strecke zur Arbeit mit den langen Geraden über die Felder macht mit dem Rennrad super Spaß, mit dem Treckingrad eher weniger.
Die kürzere Strecke an der vierspurigen Ausfallstraße mit einer Zillion roter Ampeln ist aber auch nicht lustig. Also habe ich eine Alternative gesucht und gefunden: elf Kilometer auf Schleich-, Rad- und Schotterwegen, durch waldähnliches Gelände, mit einem Single-Trail zwischendurch. Das macht richtig Spaß, schult den Gleichgewichtssinn und lässt einen vergessen, dass man doch in urbanem Siedlungsgebiet unterwegs ist. Umso mehr, wenn es einem gelingt sich die grüne Schallschutzwand an der Bahntrasse wegzudenken.
Die erste Woche meines neuen Trainingenthusiasmus ist ganz gut gelaufen. Trotz eines Krankheitstages habe ich bis jetzt schon über fünf Stunden verbuchen können, zwei davon im Studio. Heute kommen dann noch zwei oder so dazu, weil ich endlich das fünfsternige Schwimmbad ausprobieren möchte. Und am Wochenende ist ja auch noch Zeit für Aktivität.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Nach der Entscheidung gegen einen Triathlon-Start in dieser Saison, musste ich entscheiden, wie es weitergehen soll. Denn an einem Triathlon möchte ich unbedingt teilnehmen, bevor ich fünfzig bin, sonst passt ja das Motto dieses Blogs nicht mehr, und das geht ja gaaar nicht. Also erstmal analysieren, was nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vor ein paar Monaten vorgestellt hatte. Ich glaube, das Training allein, also ich für mich, hat nicht geklappt. Ich bin nicht sportfanatisch und diszipliniert genug, um das Pensum allein zu definieren, zu schaffen und durchzuhalten. Mein Mann und andere haben mich schon immer mal wieder angetrieben, aber letztendlich war ich doch allein unterwegs.

Zwischendurch hatte ich ja schon mal die Idee, mich einem Verein mit Triathlongruppe anzuschließen, bin aber davon abgekommen, weil ich a) keinen Verein mit räumlich passenden Trainingslocations gefunden habe und mich auch b) nicht gut genug fand und erst mit besseren Trainingswerten dort vorstellig werden wollte.

Nachdem der BMI sich langsam wieder in die Höhe und die Motivation entsprechend gegenläufig bewegte, beschloss ich mich nach einem Fitness-Studio umzusehen. Und weil mein Arbeitgeber sich um mein körperliches Wohl sorgt und mir einen ordentlichen Zuschuss gibt, habe ich mich in der Preisklasse oberhalb McSport, FitKing etc. umgesehen – und bin fündig geworden. Strategisch gut gelegen gibt es ein Studio, das mir empfohlen wurde und das, tatah, über ein 25-Meter-Trainingsbecken verfügt. Das Totschlag-Argument.
Ich habe also einen Beratungstermin vereinbart, um mir die Anlage nochmal offiziell zeigen zu lassen. Der stellvertretende Irgendwas hat mich persönlich herumgeführt und dabei so einen Enthusiasmus versprüht, dass ich fortwährend das Gefühl hatte, ihn langweilt der Termin tödlich. In seiner Anpreisung hat er dauernd Buzz words wie “Premium”, “Fünf Sterne” und “Exclusiv” eingestreut, dass ich auch ja kapiere, wie edel der Laden ist. Ich habe mich aber nicht abschrecken lassen, zumal ich bereit bin, für Sauberkeit, umfangreiches Trainingsangebot und vor allem den quasi uneingeschränkten Zugang zu einem Schwimmbad (mit Sauerstoff-Reinigungsanlage=fünf Sterne) ein paar Euro mehr zu bezahlen. Die Lounge mit Kamin, die fünf verschiedenen Saunen, die Computerterminals und den anderen Schnickschnack brauche ich dann nicht unbedingt.
Ich habe also unterschrieben und glücklicherweise auch sofort einen Termin bei einer Trainerin erhalten, die mir einen ersten Plan zusammengestellt hat, nach ausführlicher Anamnese, versteht sich. Dazu gehörte auch eine Vermessung diverser Fitnesswerte, die natürlich alle zu hoch oder zu niedrig waren, je nachdem was in diesem Bereich ungesund ist. Ich habe jetzt wenige Übungen für den Anfang, damit ich mir alles merken kann und richtig mache, aber genug für eine Stunde Workout. Laufband “fürs Cardio” am Anfang, danach Geräte: Beindrücken, auch einzeln, für meine unterschiedlich ausgeprägten Beinmuskeln rechts und links. Die Trainerin konnte mir ganz gut erklären, warum mein eigentlich starkes Bein doch immer als erstes schwächelt und was ich dagegen tun kann. Dann noch was für Rücken, Bauch und Adduktoren (wegen meiner Patella). Nächste Woche habe ich den nächsten Termin. Bin schon gespannt. Und ich freue mich auf die Trainings dort.

Superzellen

Was ist das nur mit uns Endsechzigern? Gibt es doch sowas wie Midlife Crisis? Warum rennen und radeln wir alle los?
Marathon, Triathlon, Sonstwaslon mit siebentausend Höhenmetern an einem Tag. 17, 20, 30
Kilo durch Sport abnehmen.
Lauter Beispiele aus meinem engeren Bekanntenkreis.
Oder hat sich nur meine Wahrnehmung geändert und ich registriere nur solche Fälle?
Da muss ich noch ein wenig weiter sinnieren, vor allem brauche ich eine ordentliche Tastatur zum Denken (nicht nur mein Mickerhandy).
Anlass meiner Überlegungen ist der heutige Kontakt mit einem Bekannten, den ich eigentlich aus einem ganz anderen Kontext kenne.
Stellt sich raus, dass er auch einer dieser Typen mit Superzellen in den Beinen ist, die mal eben 180 km für ein geweihtes Bier fahren. Und das hat der auch erst vor zwei Jahren angefangen.
Vielleicht wachsen einem ab 45 Superzellen? Oder kann man die sich hormonell züchten.

Heute Abend bin ich erstmal vor anderen Superzellen davongelaufen, nämlich die, die sich am
Horizont zusammen brauten.

Antrag auf Änderung der Statuten

Eben war ich so aus Jux mal wieder auf dem Crosstrainer. Ich wollte sehen, vielmehr spüren, ob mir bei dieser dem Laufen ähnlichen Bewegung auch die Schienbeine so weh tun. Tun sie nicht. Und deshalb bin ich vollkommen beschwerdefrei fünf Kilometer gelaufen oder wie sich das auf so einem Gerät nennt. Und das in 24 Minuten. Eine absolute Traumzeit!
Und da kam mir diese grandiose Idee. Ich werde den Antrag stellen, die Laufdistanz des Triathlon auf dem Crosstrainer absolvieren zu dürfen. Ich würde auch meinen eigenen mitbringen und ihn so aufstellen, dass ich niemanden störe. Nicht weit vom Zieleinlauf wäre ganz gut, dann könnte ich auch noch über die Ziellinie laufen. Das müsste schon sein.
Ich weiß nur noch nicht, wo ich meinen Antrag einreichen soll: beim austragenden Sportverein, beim Triathlon-Verband, oder doch besser gleich bei der UNO?