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Bilanz und Ausblick

Der Slogan meines Blogs stimmt jetzt nicht mehr. Jetzt habe ich nämlich den 47. Geburtstag hinter mich gebracht und es ist Zeit Bilanz zu ziehen.
Im Juli habe ich mit dem Lauftraining angefangen und das soll mein Stichtag sein.
1.808 Kilometer geradelt, 202 Kilometer gelaufen und 20 Kilometer geschwommen. Insgesamt mit allem 165 Stunden Sport in neun Monaten aufgezeichnet, macht im Schnitt 18 Stunden pro Monat, etwas mehr als eine halbe Stunde pro Tag.
So – was mache ich jetzt mit dieser Erkenntnis? Gute Frage.
Mein Ziel war es ja, vor meinem fünfzigsten Geburtstag an einem Triathlon-Wettbewerb teilzunehmen. Bis dahin ist natürlich noch gut Zeit. Wenn ich es dieses Jahr noch machen will, wird es schon enger. Ganz konkret ist der 30. März der Stichtag. Da öffnet nämlich die Anmeldung für den Karlsfelder Triathlon im Juli. Im Prinzip der einzige in und um München, den ich machen kann. Der Triathlon Ende des Sommers, den ich eigentlich angepeilt hatte geht nicht, weil wir da in Urlaub sind.
Ich habe mir mal die Zeit angeschaut, die in Karlsfeld im letzten Jahr gebracht wurden, und zwar von der letzten Frau, die ins Ziel kam:
Schwimmen (500m): 13 Minuten
Radfahren (26,8 km): 1,26 Stunden
Laufen (5km): 38 Minuten

Nach aktuellem Stand sieht das bei mir so aus:
Schwimmen: 13 Minuten
Radfahren: 1,25 Stunden
Laufen: 48 Minuten
Ich wäre also mit zehn Minuten Abstand die letzte. Und das sind eigentlich auch nur Einzelwerte. Ich bin ja noch nie gelaufen, nachdem ich eine Stunde geradelt bin.
Auf der Website der Karlsfelder gibt es einen Countdown: Ab heute sind es noch 111 Tage bis zum Wettbewerb. Ich bin verzagt. Ich will mich eigentlich nicht öffentlich blamieren. Soll ich noch ein Jahr warten?
Ein anderes nettes Ziel wäre ja auch der Firmenlauf. Das sind sieben Kilometer durch den Olympiapark. Wäre auch eine ganz gute Leistung.
Noch sieben Tage.

Sieben Stunden und sieben Minuten

Diese Woche war ich echt fleißig sportmäßig. Mein Freund Endo Mondo hat für diese Woche sieben Stunden und sieben Minuten gut geschrieben. Das ist durchschnittlich eine Stunde am Tag. Allerdings waren vier Stunden davon allein am Donnerstag. Da bin ich erst zur Arbeit geradelt und zurück, macht anderthalb Stunden. Dann zum Schwimmen radeln und zurück, nochmal eine Stunde. Und die anderthalb Stunden Schwimmen.  An dem Abend hat es mir dann aber auch gereicht.
Gestern habe ich dann noch eine gute Stunde Laufen drauf gesetzt. Das war auch richtig gut und hat mir endlich mal wieder einen kleinen gelben Pokal von Endo Mondo eingebracht. Zeit wurd’s auch mal wieder.

Mein Freund Endo Mondo bietet ja für seine anderen Freunde Wettbewerbe an: Die meisten Kilometer gelaufen, oder die meisten Kalorien in einem Monat, oder so ähnlich. Da bin ich immer auf einem Platz zwischen 1.000 und 5.000. Weil es gibt natürlich immer Leute, die nicht dreizehn Kilometer am Tag radeln, sondern 250. Sollen sie machen, wenn sie wollen. Ich habe mir meinen eigenen Wettbewerb angelegt und nur meinen lieben Mann und meinen kleinen Bruder eingeladen. Die meisten Sportminuten im nächsten halben Jahr. Und hier bin ich auf Platz 1 mit sagenhaften fünfzehn Stunden schon in diesem Jahr. Die Jungs sind abgeschlagen auf Platz zwei und drei mit etwa sieben und acht Stunden.
Diese Statistiken freuen mich und erlauben mir heute einen Tag auf dem Sofa ohne schlechtes Gewissen.

Vorbereitungen

Das Wochenende habe ich im Keller verbracht. Mit Aufräumen. Das war eine größere Aktion, die auch mit Regalzusammenbauen zusammenhing. Aber es hat sich gelohnt, im Keller ist jetzt nämlich wieder Platz und den brauche ich für mein neues Radl. Besser gesagt für mein neues Radl, wenn es auf einem Rollentrainer steht.
Beides habe ich noch nicht. Für den Rollentrainer beobachte ich ebay. Das Rad kriege ich Ende Januar. Da fahre ich nämlich eine Freundin besuchen, die eine richtige Radrennfahrerin ist. Ihr Mann auch. Ich habe den beiden erzählt, dass ich gerne ein Rennrad hätte und dann haben sie es gleich zu ihrem eigenen Projekt gemacht.
Ich hatte ja gedacht, sie beraten mich beim Kauf eines normalen Rades, inzwischen erkenne ich aber die Ausmaße des Projekts: Karbongabel von dort, Laufräder von woanders und eine neue Shimano. Ich kenne mich ja nur ansatzweise aus und gebe mich voll und ganz in die Hände der Profis, voll Vertrauen und mit unglaublich viel Vorfreude. Meine Eckdaten sind der Preis und die Farbe.
In der letzten Januarwoche ist es soweit. Stay tuned ….

Back in the saddle again

Die frühlingshaften Temperaturen haben mich heute endlich mal wieder auf’s Radl gebracht. Vor Weihnachten hatte ich mir noch einen Platten reingefahren, den ich nun endlich repariert habe. Ein Mordstrum Nagel hat sich durch den Mantel in den Schlauch gebohrt. So musste ich mir erst einen neuen Mantel besorgen, was sich auch gelohnt hat, weil ich den alten eh schon fast zu Slicks gefahren habe. So kann ich jetzt auch endlich “Reifen reparieren” zu meinen Erfahrungen zählen. Zu den Skills noch nicht, weil ich mich doch reichlich doof angestellt habe und die Hilfe des Mannes brauchte.

Jedenfalls bin ich heute morgen endlich wieder los. Fast noch im Dunkeln, und dann dieser herrliche Sonnenaufgang mit Bergen. Das hat Spaß gemacht. Das Tempo habe ich erstmal moderat begonnen, weil ich ja nach wie vor das “Problem” habe, nicht verschwitzt in der Arbeit ankommen zu wollen. Viel mehr ging aber eh nicht. Ich finde es immer wieder frappierend, wie schnell die Kondition flöten geht. Jetzt bin ich zwei Monate kaum gefahren und schon habe ich Gummi in den Knien nach den 13 Kilometern. Kann man Kondition nicht irgendwo speichern? Gibt’s da keine Akkus? Müsste mal jemand erfinden.

P.S. Den Titel dieses Blogs habe ich übrigens heute den ganzen Tag als Ohrwurm im Kopf. Ich mag eigentlich Countrymusik, aber irgendwann ist auch wieder gut. Hat jemand einen anderen Ohrwurm für mich?

Pilates

Heute habe ich mal was Neues ausprobiert. Weil meine Knie eine Pause brauchen, und ich morgen endlich meinen Cooper im Laufen verbessern will, habe ich mal so geschaut, was ich meinem Körper noch Gutes tun könnte. Und da fällt mir doch ganz spontan meine Bauchregion ein. Sie sticht mir sozusagen ins Augen – wenn sie nicht so weich wäre.

Ich kram also meine Yogamatte aus dem Schrank, werf den Rechner an und suche auf Youtube nach fiesen Bauchübungen. Die gibt es natürlich zuhauf.
Ich entscheide mich dann aber doch für Amiena und ihr 30 Minuten-Bauchpilates für Anfänger. Und weil es so nett war mit ihr und sie mich so freundlich bittet, darf sie mir noch in nochmal 30 Minuten meine Wirbelsäule stärken. Entweder habe ich was falsch gemacht, oder es war gar nicht so anstrengend. Auf jeden Fall hatte ich das Gefühl, da geht noch was; und so haben Amiena und ich noch was für unsere Bikini-Figur getan, 25 Minuten lang. Sie ist schon deutlich näher an dem Bikini-Ideal dran als ich, muss ich zugeben.
Jetzt warte ich auf morgen; denn wenn ich alles richtig gemacht habe, gibt es Muskelkater (mal wieder).