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Geschlaucht

Rennradsaisonauftaktfahrt in der Sonne! Das war der Plan für Samstag. Und? Was soll ich sagen: Vorgenommen, geplant und durchgeführt. Schnell noch die Familie mit Mittagessen versorgen, umziehen und los geht es. Geplant waren 70 Kilometer in den Münchner Osten: Ebersberg, Markt Schwaben, Speichersee und  zurück.

Gleich die ersten Kilometer machen solchen Spaß zu fahren, dass der direkte Weg nach Ebersberg gleich mal einen Knick über Purfing bekommt.  Auf den geraden Strecken bin ich für meine Verhältnisse richtig schnell unterwegs mit über 25 km/h. Der Schnitt wird in den Ortschaften heruntergezogen, weil ich mich da oft nicht so schnell traue, oder weil der Radweg unerwartet endet und auf der anderen Straßenseite weitergeht. Und natürlich die Hügel, die ziehen ihn auch runter, obwohl sie ja für das genauer Gegenteil stehen (sorry, schlechter Kalauer).  Aber sonst flutscht es richtig gut, und  ich habe langsam das Gefühl, dass die inzwischen gut eintausend Kilometer, die ich in diesem Jahr schon abgestrampelt habe, langsam Wirkung zeigen. Und es hilft sicher auch, vorher nicht ein paar Stunden in Sauna und Schwitzbad gehockt zu haben.

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Sommerabschlussfahrt

Der Sommer neigt sich jetzt wirklich dem Ende entgegen. Zeit wird’s für eine letzte große Ausfahrt. Das Wochenende habe ich frei, also suche ich mir einen schönen Weg zusammen. Nach Landshut wollte ich schon lange mal, Niederbayern finde ich schön. Also abgemacht. Samstag schnall ich meine Tasche ans Rad, zieh mich warm an und radel los in den Nebel.

Herbst an der Isar
Herbst an der Isar

Ich schleiche mich hintenrum zur Isar und treffe sie dank meines tollen Orientierungssinns erst in Ismaning. Ab hier also Isarradweg. Der Weg ist nicht asphaltiert und führt durch den Wald. Das bedeutet um diese Jahreszeit ein Haufen Vertrauen, denn wer weiß denn schon, was unter der dichten Schicht Blätter ist. Könnte ja ein Krater versteckt sein. Ich lese den Weg wie so ein Winnetou und fahre nur da, wo schon Spuren zu sehen sind. So komme ich ganz gut voran und akkurat bei Kilometer vierzig in Freising kommt die Sonne raus. Na also, geht doch. Ab jetzt wird’s toll.  Und ab jetzt befahre ich mir unbekanntes Terrain. Sommerabschlussfahrt weiterlesen

Rückentraining lohnt sich

 Wenn ich mal ins Studio an die Geräte gehe, dann gehört Rückentraining mit zu meinen Übungen. Entweder unmittelbar auf der Lower Back-Maschine oder implizit bei den anderen Ruder- und Schultergürtelstrapaziergeräten. Und ich bilde mir ein, dass es auch ganz gut hilft. Nun gehört der Rücken normalerweise nicht zu meinen Problemzonen, aber bei längeren Radtouren merke ich schon, dass ich nicht mehr so verspannt bin.
An diesem Wochenende konnte ich nur erfreut feststellen, dass eine feste Rückenmuskulatur auch im Alltag hilft.
Am Samstag haben der Mann und ich nämlich endlich unser Brennholz geschichtet. Vier Ster davon brauchen schon zwei drei Stunden, bis sie da sind wo sie hingehören. In den letzten Jahren war zumindest das letzte Ster  doch immer eine recht schmerzende Angelegenheit im Lendenwirbelbereich. Diesmal irgendwie gar nicht. Klar habe ich die Arbeit gemerkt, aber richtige Schmerzen hatte ich nicht. Ist doch schön.
Ammonit im Profil
Ammonit im Profil

So war ich auch fit für den Sonntag und seine Aktivitäten. Ich habe die Familie zu einem Fossiliensuchausflug überredet. Der Bruder und die Nichte kommen auch mit. Anderthalb Stunden nördlich von München an der Altmühl war früher mal ein Meer mit Strand und Tieren und allem, was sonst so dazu gehört. “Früher” meint hier vor gut 150 Millionen Jahren. Im Besuchersteinbruch können Laien nach versteinerten Ammoniten und Amöben suchen. Flugsaurier und Krokodile gibt es auch. Die werden aber, falls ein Laie sie überhaupt findet und als wertvoll erkennt, sofort zugunsten der Wissenschaft konfisziert. Rückentraining lohnt sich weiterlesen