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Olympisch

Ich habe mich bei Freundinnen in Feldafing am Starnberger See angekündigt und beim Radlkollegen den besten Weg dorthin angefragt. Zurück kam von ihm seine “kleine Runde um den See”: 120 km, 850 hm. Aber lauter schöne Wege. Nach meinem Rekordflug letzte Woche schien mir das jetzt nicht vollkommen abwegig. Also beschäftige ich mich am Vorabend intensiv mit der Streckenführung. Ich schreibe mir jede Kreuzung auf, wenn nötig mit Kilometerangabe dazu und schicke mir diese Liste per Mail aufs Handy. Weil mein Handyakku so eine lange Tour auf jeden Fall nicht durchhält, wenn ich ihn immer mit komoot oder Google Maps belaste, und meine Garmin-Uhr die Funktion “Strecke an Gerät senden” verweigert, probiere ich es halt mal so.

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Eislaufen

Erkältung ist weg, also endlich Zeit, dass ich mich um die Neujahrsvorsätze kümmere. Mehr bewegen und laufen und radeln und schwimmern und so oft es geht mit dem Rad zu Arbeit. Das Übliche halt. Mit dem Rad zur Arbeit ist heute schon mal ausgefallen, weil der feine Nieselregen als Eis auf dem Boden liegen blieb. War mir zu rutschig. Man muss ja nicht übertreiben.
Also am Abend den nächsten Versuch: Mal wieder laufen gehen. In freier Natur und ohne Laufband. Ich starte also mal wieder einen Trainingsplan in Endomondo (mal wieder Coach to 5K). Hat wer mitgezählt, wie oft ich das jetzt schon gemacht habe? Ich habe den Überblick verloren.
Also Kind ins Bett bringen, dann in die Laufklamotten (was soll ich bloß anziehen?), noch mal ordentlich selbst motivieren und den Blick vom Sofa wegreißen, und los. Ich muss immer mal wieder die Straßenseite wechseln, abhängig von der jeweiligen Schneeschippakribie der Anwohner. Die Straße glitzert hübsch im Mondlicht (bzw. Laternenlicht). Es ist gar nicht so kalt, wie ich dachte. Endomondo treibt mich an so gut es geht. Es geht nicht gut, aber das ist nichts neues und auch egal heute. Ich habe ja noch ein paar Wochen Zeit, meine Schienbeine und Waden wieder ans Laufen zu erinnern. Ich freue mich erstmal, dass ich wenigsten einen Vorsatz umgesetzt habe, zumindest an einem Tag. Es könnte ein vielversprechendes Jahr werden.

Training hilft

 Haushalt soweit erledigt, Grillabend vorbereitet, jetzt könnte ich eigentlich noch schnell auf’s Rad. Ganz schön warm und schwül, eigentlich, aber trotzdem los.

Kaum habe ich die Stadt hinter mir gelassen, sehe ich das ganze Ausmaß der Schwüle. Dicke Gewitterwolken türmen sich ringsrum auf; im Süden, wo ich eigentlich hin wollte, besonders schlimm.
Was mach ich jetzt? Ich trete einfach mal weiter, kann mich an keiner Kreuzung richtig entscheiden, oder eine Ampel nimmt mir die Entscheidung ab, ohne groß zu denken, und auf einmal steh ich vor dem Büro. Das finde ich bedenklich und muss ich demnächst mal tiefenanalysieren.

Den Rückweg plane ich. Die Gewitterwolken scheinen noch an sich halten zu können, deshalb hole ich ein wenig weiter aus. Ich habe es nicht besonders eilig und mach keinen Stress, trotzdem finde ich es erstaunlich wie wenig anstrengend diese vierzig Kilometer sind. Ich spüre sie fast gar nicht. Anfang diesen Jahres wäre das noch eine Tat gewesen, über die es sich zu sprechen gelohnt hätte. Jetzt bemerke ich nur, dass mein Rückentraining im Studio schon was hilft. Ich sitze vollkommen locker auf dem Radl und spüre keinerlei Anstrengung im Rücken.
Da habe ich dann auch Muße herumzufotografieren. Meine Versuche, während des Fahrens das heute recht gelungene Farbensemble aus Rad, Flasche und Socken zu fotografieren, gehen allesamt schief. Ich habe es wirklich oft probiert und es war mir auch nicht peinlich, wenn mich andere dabei beobachteten (meistens jedenfalls). So wird es dann doch nur ein gestagetes Bild während eines Ampelhalts.
Das nehme ich noch auf in meine Liste der Dinge, die ich im nächsten Jahr lernen will: Coole Fotos während des Fahrens machen.

Montag Ruhetag

Wie angekündigt habe ich mir gestern einen Ruhetag gegönnt und es mit Herrn Churchill gehalten: No sports. Nicht mal mit dem Rad zur Arbeit. Nur leichte Hausarbeit und einen lockeren Spaziergang durch den Garten. Ansonsten die drei S: Stuhl, Sofa, Sessel. Und früh ins Bett.

Das Ergebnis ist erfreulich. Heute morgen bin ich frisch und munter aus dem Bett gehüpft (relativ gesehen zu gestern). Die Beine sind nicht müde und schwer und bereit für neue Taten heute.
Jetzt wird es auch langsam ernst. In einer Woche ist der Firmenlauf. Ich bin schon ganz schön aufgeregt. Ob ich die Strecke schaffe in endlicher Zeit? Komme ich vielleicht sogar unter die ersten 24.000? Wir werden sehen.

Sonniger Wochenabschluss

Sonntag, bombastisches Wetter. Was fällt einem da ein? Ja, Radfahren! Wohin? Mit wem? Der Mann ist anderweitig unterwegs, der Sohn schwächelt. Frag ich doch den kleinen Bruder. Trotz Feierei am Vorabend ist er bereit und auch gut im Training. Muss er auch, denn von seinem Fahrrad kann er keine Unterstützung erwarten.
Vollkommen großkotzig habe ich in Komoot die Strecke einer RTF-Ausschreibung nachgemalt und fand sie eigentlich gar nicht so schlimm. Aber ich kenne auch die südlichen Landkreise nicht so gut.
Wir satteln also auf und ich merke schon auf den ersten Kilometern, dass ich heute gar nicht fit bin. Müde Beine und der Musculus gluteus minimus
zwickt. Ich werde getröstet, es geht gerade bergauf. Unsichtbar aber stet. Und dann geht es los. Fiese Anstiege, die mich ordentlich zum Pfeifen bringen. Ich komm hoch, muss nicht absteigen und breche nicht zusammen.
Aber die Pumpe geht doch sehr. Am vorläufigen Höhepunkt der Tour in Jasberg gibt es ein Volksfest der zünftig-bayrischen Art: der hiesige Hofladen wird sechzig. Herzlichen Glückwunsch.
Wir verzichten auf die Maß und machen uns an den Abstieg, denn ich habe beantragt, die Tour auf 30k abzukürzen. Auf das was dann kommt, war ich nicht vorbereitet: Sechzehn Kilometer nur bergab. Mal sichtbar, meist jedoch unterschwellig. Eine Wonne. Endomondo hat mir dann auch gleich mal einen Pokal für die schnellsten zehn Meilen ever verliehen. Danke.

Der Bruder und ich brettern also die Schotterebene hinab, auf einer kleinen Nebenstraße, die nur von Radlern, Skatern und einem Traktor verwendet wird. Das macht Spaß und einen belgischen Kreisel vollkommen überflüssig.
Drei Kilometer vor dem Tourende bin ich auf einmal großzügig. Der Bruder wünscht sich schon länger ein Rennrad und will mal meins ausprobieren. Wir tauschen also Räder. Die Schuhe passen, das Rad ist zu klein. Von hinten sieht er ein wenig komisch aus. Aber nicht lange, denn dann ist er außer Sichtweite, genießt die Geschwindigkeit, während ich mich mit seinem ollen Rad gen Heimat abmühe. Geschwisterliebe halt.

Für morgen habe ich mir einen Ruhetag verordnet. In dieser Woche waren es nämlich dreizehn Stunden Sport oder über elftausend Kilokalorien oder 165 Kilometer Entfernung. Jetzt muss auch mal ein Tag Nichtstun drin sein.

 

Pfadfinder

 In der letzten Zeit musste ich mein olles stählernes Trecking-Rad wieder öfter in Betrieb nehmen. Wenn ich nach der Arbeit ins Studio gehen will, habe ich ja einen Haufen Zeug dabei. Mit dem Rennrad müsste ich es auf dem Rücken tragen und das macht keinen Spaß und tut auf Dauer auch weh, im Lendenwirbelbereich und in den Schultern.

Deshalb also wieder mein Lastenrad mit dem uncoolen, aber höchst praktischen Korb hinten drauf.
Die längere Strecke zur Arbeit mit den langen Geraden über die Felder macht mit dem Rennrad super Spaß, mit dem Treckingrad eher weniger.
Die kürzere Strecke an der vierspurigen Ausfallstraße mit einer Zillion roter Ampeln ist aber auch nicht lustig. Also habe ich eine Alternative gesucht und gefunden: elf Kilometer auf Schleich-, Rad- und Schotterwegen, durch waldähnliches Gelände, mit einem Single-Trail zwischendurch. Das macht richtig Spaß, schult den Gleichgewichtssinn und lässt einen vergessen, dass man doch in urbanem Siedlungsgebiet unterwegs ist. Umso mehr, wenn es einem gelingt sich die grüne Schallschutzwand an der Bahntrasse wegzudenken.
Die erste Woche meines neuen Trainingenthusiasmus ist ganz gut gelaufen. Trotz eines Krankheitstages habe ich bis jetzt schon über fünf Stunden verbuchen können, zwei davon im Studio. Heute kommen dann noch zwei oder so dazu, weil ich endlich das fünfsternige Schwimmbad ausprobieren möchte. Und am Wochenende ist ja auch noch Zeit für Aktivität.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Nach der Entscheidung gegen einen Triathlon-Start in dieser Saison, musste ich entscheiden, wie es weitergehen soll. Denn an einem Triathlon möchte ich unbedingt teilnehmen, bevor ich fünfzig bin, sonst passt ja das Motto dieses Blogs nicht mehr, und das geht ja gaaar nicht. Also erstmal analysieren, was nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vor ein paar Monaten vorgestellt hatte. Ich glaube, das Training allein, also ich für mich, hat nicht geklappt. Ich bin nicht sportfanatisch und diszipliniert genug, um das Pensum allein zu definieren, zu schaffen und durchzuhalten. Mein Mann und andere haben mich schon immer mal wieder angetrieben, aber letztendlich war ich doch allein unterwegs.

Zwischendurch hatte ich ja schon mal die Idee, mich einem Verein mit Triathlongruppe anzuschließen, bin aber davon abgekommen, weil ich a) keinen Verein mit räumlich passenden Trainingslocations gefunden habe und mich auch b) nicht gut genug fand und erst mit besseren Trainingswerten dort vorstellig werden wollte.

Nachdem der BMI sich langsam wieder in die Höhe und die Motivation entsprechend gegenläufig bewegte, beschloss ich mich nach einem Fitness-Studio umzusehen. Und weil mein Arbeitgeber sich um mein körperliches Wohl sorgt und mir einen ordentlichen Zuschuss gibt, habe ich mich in der Preisklasse oberhalb McSport, FitKing etc. umgesehen – und bin fündig geworden. Strategisch gut gelegen gibt es ein Studio, das mir empfohlen wurde und das, tatah, über ein 25-Meter-Trainingsbecken verfügt. Das Totschlag-Argument.
Ich habe also einen Beratungstermin vereinbart, um mir die Anlage nochmal offiziell zeigen zu lassen. Der stellvertretende Irgendwas hat mich persönlich herumgeführt und dabei so einen Enthusiasmus versprüht, dass ich fortwährend das Gefühl hatte, ihn langweilt der Termin tödlich. In seiner Anpreisung hat er dauernd Buzz words wie “Premium”, “Fünf Sterne” und “Exclusiv” eingestreut, dass ich auch ja kapiere, wie edel der Laden ist. Ich habe mich aber nicht abschrecken lassen, zumal ich bereit bin, für Sauberkeit, umfangreiches Trainingsangebot und vor allem den quasi uneingeschränkten Zugang zu einem Schwimmbad (mit Sauerstoff-Reinigungsanlage=fünf Sterne) ein paar Euro mehr zu bezahlen. Die Lounge mit Kamin, die fünf verschiedenen Saunen, die Computerterminals und den anderen Schnickschnack brauche ich dann nicht unbedingt.
Ich habe also unterschrieben und glücklicherweise auch sofort einen Termin bei einer Trainerin erhalten, die mir einen ersten Plan zusammengestellt hat, nach ausführlicher Anamnese, versteht sich. Dazu gehörte auch eine Vermessung diverser Fitnesswerte, die natürlich alle zu hoch oder zu niedrig waren, je nachdem was in diesem Bereich ungesund ist. Ich habe jetzt wenige Übungen für den Anfang, damit ich mir alles merken kann und richtig mache, aber genug für eine Stunde Workout. Laufband “fürs Cardio” am Anfang, danach Geräte: Beindrücken, auch einzeln, für meine unterschiedlich ausgeprägten Beinmuskeln rechts und links. Die Trainerin konnte mir ganz gut erklären, warum mein eigentlich starkes Bein doch immer als erstes schwächelt und was ich dagegen tun kann. Dann noch was für Rücken, Bauch und Adduktoren (wegen meiner Patella). Nächste Woche habe ich den nächsten Termin. Bin schon gespannt. Und ich freue mich auf die Trainings dort.

Speicher auffüllen

Die Zeit des Haderns, die Zeit des Bedenkens ist um. Die Zeit der Neudefinition ist gekommen. Große Worte, denen nun Taten folgen müssen…

Letzte Woche habe ich mich endlich mal zum Arzt geschleppt, nachdem ich immer schlapper und müder wurde, Marathonschlafen nichts gebracht hat und auch sonst die Stimmung am Tiefpunkt war.
Die erste Überraschung kam gleich in der Praxis, als der Doc einen Blutdruck von 160/100 gemessen hat. Vollkommen unerwartet. Eine Vierundzwanzig-Stundenmessung hat das dann wieder ins gänzlich Normale relativiert. Wahrscheinlich lag es daran, dass mir im Moment der Messung aufgefallen ist, dass der Doc wie Helge Schneider aussah.
Weniger schön waren dann die Ergebnisse der Blutuntersuchung. Eigentlich alles gut, außer, dass mein Körper ziemlich eisenfrei ist. Das erklärt gut die Schlapp- und Niedergeschlagenheit.
Aber jetzt, wo das Ganze einen Namen hat, kann ich gegen an gehen und meine Speicher wieder auffüllen. Mit Kapseln, mit Eisensaft und mit lauter eisenhaltigem Essen. Heute habe ich gleich mal einen Spinat-Linsen-Salat mit Petersiliedressing gemacht. Wenn das nichts hilft!
Meine sportlichen Pläne habe ich in den letzten Tagen auch umdefiniert. Agiles Projektmanagement. Den Triathlon am 13. Juli werde ich sein lassen, außer es passiert ein Wunder, dann kann ich ja trotzdem antreten. Ich werde mir jedoch keine schlaflosen Nächte deswegen machen.
Ich werde wieder versuchen mehr als sieben Stunden in der Woche zu sporteln. Und in der Zeit dazwischen meine Eisenwerte zu erhöhen und ein paar andere Werte zu verkleinern.
Und da ist ja immer noch der Firmenlauf Mitte Juli. Da muss ich mitmachen, weil die T-Shirts schon bestellt sind, weil ich will und überhaupt.
Die Aufmunterungsschreiben, die ich auf meinen letzten Post erhalten habe, waren so unglaublich nett und aufmunternd. Vielen Dank dafür!

Kein Pillepalle

Weil ich doch so super unzufrieden mit meinen Laufkünsten bin, habe ich eine um Hilfe gebeten, die sich auskennt: Vera von Veras Triathlon Blog. Ich lese ihren Blog sehr gerne, er ist informativ und gut geschrieben. Weil Vera quasi um die Ecke wohnt, frag also an und bitte um einen Termin. Es kam auch gleich Antwort und zwar eine ganz ausführliche. Sie hatte in der Nacht noch meinen Blog gelesen, meine Trainings analysiert und mir eine richtig lange Mail mit tausend Fragen und Tipps geschickt. Zwei Tage später haben wir uns im Park getroffen und los ging es mit der Beratung: Körperhaltung, Trainingstipps, Gehen, Laufen, Atmen und und und. Eine ganze Stunde voll mit Infos, und das auf eine sehr unterhaltsame und angenehme Art.

Und dann kam die ganze Session nochmal zusammengefasst in einer Mail, weil sie mir wohl angesehen hat, dass ich mir das alles gar nicht merken konnte. Das war wirklich sehr hilfreich! Danke Vera.
In meinem Kopf klangen immer noch ihre Worte nach: Wenn du eine bestimmte Zeit erreichen willst, musst du gezielt darauf hin trainieren. Kein
Pillepalle-Training.

Nachdem die Stunde im Park körperlich nicht so anstrengend war, bin ich danach gleich nochmal losgelaufen, habe versucht, alles gut zu machen, alles zu beherzigen, was ich mir gemerkt habe. Aber das Ergebnis war traurig. Ich war schlapp und müde und trotz Gehpausen haben mir die Haxen weh getan. Zweieinhalb Kilometer habe ich geschafft. Und dann bin ich ins Wachkoma gefallen. Quasi kein Training in der letzten Woche. Schwimmen war ich schon ewig nicht mehr. Radfahren auch nicht so viel wegen Wetter, und Laufen habe ich ganz unter den Tisch fallen lassen. Nach dem Motto, wenn ich kein Pillepalle machen darf, dann mach ich halt gar nichts.
Meiner Laune hat das natürlich gar nicht gut getan. Ist ja klar. Ich muss jetzt aus diesem Tief wieder raus, mich zusammenreißen und die restlichen Wochen nutzen. Viele sind es eh nicht mehr.

Pusteblumen

Freiertag.  Wie schön. Das Wetter spielt mit. Eigentlich hatten wir mal vage ausgemacht, dass mein lieber Mann heute mit mir läuft. Wir hatten geplant, dass er in Schleifen um mich herumläuft während ich den geraden Weg wähle, damit er auf seine Kilometer kommt.
Dann hat sich das Wetter aber so gut angesehen, dass ich doch lieber aufs Rad gestiegen bin. Geplant war die 30K-Runde und danach Laufen. Aber weil es so schön war, probierte ich ein paar neue Strecken aus, und am Ende waren es 52K in zwei Stunden und zwei Minuten. Das hat Spaß gemacht. Waren aber auch wenig Berge im Weg. Die paar Erhebungen habe ich aber wieder ganz klar in der Lunge und der Herzfrequenz gespürt. Mir ist einfach die Puste ausgegangen. Kurz danach kam ich an diesem Pusteblumenfeld vorbei und mir kam der Gedanke, dass diese Blümchen vielleicht mit meiner fehlenden Puste helfen könnten. Vielleicht als Sud, Einreibe oder inhalieren?

Daheim angekommen, habe ich mich dann tatsächlich noch mal aufgerafft und die Laufschuhe angezogen. War jetzt nicht so doll, die Lauferei. Aber es ging, und am Ende waren es sogar 2,5 km (nicht lachen!). Und in einer Zeit, die gar nicht mal das langsamste war, was ich je geschafft hatte.IMG_20140501_125857Mein weiterer Weg führte mich wieder über Purfing. Ich wollte mal sehen, wie die Geschichte mit ihrem Maibaum ausgegangen ist. Gut offensichtlich, denn die Dorfbewohner saßen friedlich bei Bier und Leberkäs unter ihrem frischen Maibaum. Die freiwillige Feuerwehr hat die Dorfstraße gesperrt und grad zünftig war’s.

Fazit: Das wird schon was mit dem Triathlon.