Rad mit Fahrradtaschen

Ein bisschen konsequent

Juchuh, Urlaub! Nie mehr arbeiten in diesem Jahr. Ich freue mich. Trotzdem wache ich wie gewohnt zu einer Uhrzeit mit einer sechs davor auf. Egal. Dann ist der Tag länger. Ich mache mir einen Plan mit den Dingen, die ich heute erledigen will. Ein bisschen Putzen, ein bisschen Aufräumen und dann noch das Essen kaufen für die Feiertage. Für uns drei ist das nicht weiter schwer, aber am ersten Feiertag kommt die erweiterte Familie, und da sind wir insgesamt neun Personen.  Und vorher noch in den Baumarkt, wegen … psst, kann ich hier und jetzt noch nicht sagen, kann sein, der Mann liest mit. 

Das Wetter überschlägt sich heute mit Frühlingsgefühlen, und ich will mit dem Rad fahren. Außerdem finde ich es inzwischen ein bisschen komisch, im Biomarkt lauter gesunde und sorgsam hergestellte Lebensmittel zu kaufen, und die dann mit dem Diesel heimzukarren. Also beginne ich das Jahresende schon mal mit einem guten Vorsatz, schnalle meine Satteltaschen an und nehme vorsichtshalber auch noch einen großen Rucksack mit.

Mit dem Rad zum Einkaufen zu fahren hat einen großen Vorteil: Ich überschlage zwischendurch immer mal wieder, ob ich das alles noch transportieren kann. So ist dem zügellosen In-den-Wagen-Werfen ein bisschen Einhalt geboten. Was im Bioladen auch das Portmonnaie freut.

Fahren mit vielen Kilos am Rad ist etwas ungewohnt, aber es geht. Nur das Absteigen und Abpacken muss ich noch üben. Da habe ich mich etwas ungeschickt angestellt. Die Eier sind zum Glück heil geblieben.

So. jetzt habe ich alles im Haus für das große Fest und war an der frischen Luft. Weihnachten kann kommen.

Ich wünsche Euch allen da draußen, die Ihr hier mitlest, ein paar schöne Tage jetzt, einen guten Rutsch (falls wir uns vorher nicht mehr hören), und ganz viele schöne Tage im nächsten Jahr!