Mit Begleitung

Mein heutiger Lauf war mit Eskorte. Der Sohn wollte mal sehen, wo ich so langlaufe, und beschloss mich auf seinem Roller zu begleiten. Ich laufe also los, so mein normales Tempo, und er fragt dann gleich auf den ersten Metern: “Läufst du schon? Ist das dein normales Tempo?” Und dann zwischendurch immer wieder: “Der Papa ist irgendwie schneller.” (Den hat er mal auf dem Fahrrad begleitet).

Der Weg meiner “Kurzstrecke” ist ja auch nicht eben spannend so durchs Wohngebiet. Hat ihm auch nicht gepasst, war im zu langweilig. Aber er hat mich tapfer den ganzen Weg lang begleitet. Ich habe auf mein Intervalltraining verzichtet, zum einen weil meine Beine nicht gut drauf waren und zum anderen weil ich die Anweisungen meines Freundes Endo Mondo eh nicht gehört hätte mit seinem Dauergeblubber neben mir. So bin ich halt Einheitsgeschwindigkeit gelaufen. Ich sag ja, ich lauf am Besten, wenn mich jemand zuquatscht. So richtig schnell war die Runde auch nicht, denn ich brauchte ja noch Luft, um auch mal was zu dem Gespräch beitragen zu können. Eigentlich war es ganz nett. Vielleicht läuft er ja auch mal mit.