Schlagwort-Archive: Berlin

Hundert und sechzig Kilometer durch Berlin

Der Mann und ich hatten ein gemeinsames Projekt für den Saisonbeginn: Der Velothon in Berlin. Ich hatte mich schon im Herbst für die Hundert-Kilometer-Strecke angemeldet und den Mann überredet, dass er auch. Hat er dann auch. Er ist ja seit letzem Herbst auch Rennradler und eine Rennerfahrung fehlte ihm noch. Verglichen mit dem letzten Jahr, in dem die Vorbereitung auf die Cyclassics ja ganz schön viel Raum einnahm, war es dieses Jahr erschreckend wenig bei mir: Im Winter nicht so oft gefahren, wie gut und möglich gewesen wäre, dann hatte ich diese Knieprobleme und überhaupt. Auf jeden Fall fand ich dann irgendwann, dass ich die Hundert nicht schaffen würde und habe (mal wieder) downgegraded. Sechzig bei dem geforderten Schnitt schaffe ich, da hatte ich keine Sorge. Trotzdem fehlte mir die Lust und die Vorfreude. Hundert und sechzig Kilometer durch Berlin weiterlesen

Auftaktfahrt

Was soll man schon machen, wenn es draußen über zehn Grad und knallblauen Himmel hat? Ja, genau, Radfahren. Und zwar diesmal nicht allein. Premiere. Der Mann ist seit drei Monaten auch Rennradfahrer und entsprechend motiviert. Und so reißt er mich aus meiner Rennradlethargie, die mich quasi seit der Cyclassics  im August überkommen hatte und wir fahren los. Ich gebe vorher zu bedenken, dass ich nicht besonders schnell bin, und dass er ohne mich deutlich zügiger unterwegs ist, aber guter Mensch, der er ist, will er mit mir zusammen fahren. Na, dann los. Auftaktfahrt weiterlesen

Von UFOs und Lidl Morganas

Ich bin jetzt fünfzig Jahre und vier Tage alt, und gestern tat ich etwas, was ich zuletzt mit zweiundzwanzig tat. Wenn ich neben alt auch weise geworden wäre, hätte ich es sein gelassen und wäre jetzt nicht so fertig.

Ich musste mal wieder nach Berlin, Sonntag Mittag ist der Termin um genau zu sein. Weil aber eine meiner zahlreichen Geburtstagsfeiern schon länger für Samstag geplant war, konnte ich also nicht schön gemütlich am Vortag anreisen. Von UFOs und Lidl Morganas weiterlesen

Berlin und Berliner Fahrradschau 

Zwei Tage Urlaub und einen Grund in Berlin zu sein. Wetter soll einigermaßen werden. Also Fahrrad bepackt, Zug gebucht und Donnerstag angekommen. Für die Fahrt vom Bahnhof Südkreuz zu meinem Domizil in Köpenick überlasse ich das Denken komoot. Kopfhörer rein, Orientierungshirn ausschalten (besser: ausgeschaltet lassen) und der Fahrt hingeben. Eine gute Stunde später bin ich am Ziel. Vollkommen entspannt und der Meinung, dass die ganzen Horrormeldungen über die schlimmen Radfahrverhältnisse in Berlin nicht stimmen können. Die Radwege sind sehr breit, kaum zugeparkt und die Ausschilderung auch OK. Na gut, ab und zu gibt es ein paar sehr verfallene Abschnitte, bei denen es sich lohnt auf die Straße auszuweichen. Aber im Großen und Ganzen, nix zu meckern.

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Der Besuch bei der alten Dahme

Schon wieder Berlin? Ich weiß, war ganz schön oft in der letzten Zeit. Diesmal bin ich im Auftrag (und auf Kosten) des Arbeitgebers hier. Ich darf mich auf einer Tagung meines Berufsverbandes fortbilden. Mach ich natürlich auch gerne und gewissenhaft. Und nach einem Tag voll mit viel Interessantem brauche ich ein bisschen Ausgleich. In weiser Voraussicht meldete ich mich schon vor Tagen bei Call a Bike an. Den ganzen Tag war das Wetter einigermaßen greislich und feucht, aber pünktlich mit Ende des letzten Vortrags kommt die Sonne raus. Ich also schnell ins Zimmer, umziehen, frisch geladenes Handy einpacken und los.
Das Call a Bike zu entsperren ist eine Sache von Sekunden und  schon geht´s los in den schönsten Neuköllner Feierabendverkehr. Ich ziele auf die Spree und hoffe an ihr entlang nach Köpenick zu gelangen, weil auf Innenstadt habe ich keine Lust.

Sonnenuntergang an der Spree
Sonnenuntergang an der Spree

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