Rennrad Müsing mit Schlammspritzern

Lost in Nordost

Violett glasierte Plätzchen auf einem Backbrett
Muss ja nicht immer alles Rot an Weihnachten sein

Tagelang schon versprach Wetteronline Sonne. Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Immer hieß es “Morgen wird es schön.” Haha, alles gelogen. War aber egal, weil ich eh nicht aus dem Haus konnte. Aber heute dann. Dieser Samstag ist ein wahrer Sonnentag. Gegen Mittag  wird es sogar schon fast warm. Noch schnell ein paar Plätzchen glasiert, dann ab in die Thermohose, doppelt Socken, Fleece-Pulli, warmes Wasser in die Flasche. Reifendruck prüfen. Los.

Ich bin mutig und fahre mal nicht wie üblich nach Osten raus sondern nach Norden. Da waren wir schon mal mit dem Marathon-Mann unterwegs.

Schotterwege
Schotterwege am Hüllgraben

Allerdings kann ich mich nicht mehr so ganz genau an den Weg erinnern, und so lande ich immer mal wieder auf ungeteerten Wegen, in Sackgassen und, gänzlich unerwartet, fast wieder am Ausgangspunkt. Zwischendurch muss ich fast selber lachen über meine Irrfahrten. Als ich mich wieder auskenne, fahre ich dann halt doch meine Ostrunde, mein radtechnisches Wohnzimmer. Am Ende sind es sechsunddreißig Kilometer in einer sehr gemütlichen Geschwindigkeit, die ich hier nicht groß nennen will.

Ziel erreicht

Aber ganz wichtig: Das Müsing und ich hatten heute richtig Spaß zusammen. Sogar das Gehoppel über den Schotter und den Matsch. Und einen wichtigen Meilenstein haben wir heute zusammen auch erreicht: Meine Jahreskilometerzahl ist jetzt bei über 5.000! Ziel erreicht und letztes Jahr übertroffen. Juhu.

Video zum Trip:

Türchen auf Strava: https://www.strava.com/activities/804809242

Meine Spendenaktion bis August 2017:Andraktiv goes EuroEyes Cyclassics 2017

Ein Gedanke zu „Lost in Nordost“

  1. Liebe Alexandra,
    oh wie schön! Mit dieser musikalischen Untermalung und den sauberen (!) und schneefreien Straßen, würde sogar ich gerne noch eine Runde drehen… Aber so wie es bei uns aussieht, warte ich lieber auf den Frühling! 🙂

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