Feigheit vor dem Feind …

… oder die Realität siegt.
Heute wollte ich eigentlich noch einmal das Rad bewegt haben. Ich plante mir eine Tour zusammen, die insgesamt nur zwanzig Kilometer hatte, aber in die Rhön hoch führte.
Weil ich eh mit dem Auto unterwegs war, fuhr ich die Strecke mal schnell ab, um zu sehen, was mich so erwarten würde.
Den größten Teil der Strecke kenne ich ja; schon hundert mal mit dem Auto gefahren. Eigentlich ganz nett zu fahren. Aber jetzt mit den Augen der Radlerin taten sich gar schreckliche Steigungen und unnötig lange Abfahrten auf. Mir ist das Herz ins Bodenlose gerutscht. Zwanzig Autokilometer habe ich gehadert, bis ich dann endlich tapfer war und mir eingestand, dass diese Berge noch nichts für mich sind.
Ich übe noch ein wenig auf der Münchner Schotterebene und in der angrenzenden Moränenlandschaft ehe ich hier nochmal her komme. Aber dann, ihr Berge, nehmt euch in acht.