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Wir sind Erster!

Karlsfeld-Triathlon. Endlich. Wieder ein Gänsehauterlebnis für mich. Das Gejohle und Gepfeife und Anfeuern geht mir echt unter die Haut. Und das Grinsen der AthletInnen, die vollkommen stolz aus dem Wasser steigen, ist Gold wert. Da vertrag ich sogar Helene Fischer und Rammstein, die aus den Boxen plärren.
Ich war hin und hergerissen, ob es jetzt eine gute oder nicht so gute Entscheidung war zu kneifen. Das Volk, was beim Volkstriathlon mitgemacht hat, war schon recht durchmischt und ich hätte da ganz gut reingepasst. Hätte hätte Fahrradkette.
Das Hadern hilft jetzt nix mehr. Nächstes Jahr gibt es wieder Veranstaltungen und bis dahin bin ich noch ein Stückchen fitter. Kann dann auch noch besser laufen, und habe auch keine Angst mehr vor der Gesamtsituation. Und vielleicht finde ich bis dahin auch eine(n) MitstreiterIn.

Meine Startnummer und ihr neuer Besitzer haben übrigens grandios mit einem ersten Platz gefinisht. Was hab ich mich gefreut! Herzlichen Glückwunsch.

Achja, und die deutschen Fußball-Männer sind auch endlich mal wieder Erster geworden.

 

Wie klein ist die Welt?

Heute morgen fand die Übergabe der Startunterlagen für den Karlsfelder Triathlon statt: Geld gegen Übergabeformular. Der Triathlet, und ein solcher ist er wirklich, erinnerte mich an Philipp Lahm. Wir ratschen noch ein bisschen. Er erzählt, dass er an dem Wochenende gleich zwei Wettkämpfe bestreitet, jeweils Sprints – für die Geschwindigkeit. Normalerweise eher Mitteldistanz, und dass er am Sonntag ganz vorne dabei sein will. Ich freue mich, dass mein Startplatz Chancen hat, ein Siegplatz zu werden.

Als er weg ist, meint der Mann aus dem Hintergrund, dass er den Triathleten schon mal irgendwo gesehen hat. Ein paar WhatsApps später ist es gewiss. Der Triathlet ist ein Kollege von einer, die der Mann vor einem Jahr mitten in der spanischen Wildnis beim Pilgern auf dem Camino kennengelernt hat. Getroffen haben sie sich, der Mann und der Triathlet, beim Umzug eben jener Pilgerin.

Wie klein ist die Welt? Sehr klein!

Verkauft

So, jetzt ist es amtlich. Der Karlsfelder Triathlon wird ohne mich stattfinden, zumindest ohne mich als Teilnehmerin. Ich habe meinen Startplatz verkauft. Die letzten Wochen war ich noch hin und her und hin und her gerissen, ob nicht oder doch. War mal ein Tag gut und lief bzw. schwamm sich gut, dachte ich, warum nicht? Irgendwas geht da schon. Aber dann hatte ich doch wieder Angst vor dem Gechecke und der Orga.

Und ausgerechnet, kurz nachdem ich den Verkauf ausgemacht hatte, sehe ich durch Zufall, dass Lizzy zum zweiten Mal beim Stadttriathlon mitgemacht, auch unvorbereitet, nach eigenem Bekunden. Aber superfit beim Laufen, (im Unterschied zu mir). Ihr Bericht vom letzten Jahr hatte mich ja ermutigt, es selbst zu versuchen.
Sei’s drum. Es ist jetzt halt so. Nächstes Jahr bin ich dabei. Und natürlich werde ich am Sonntag hingehen und mir das mal anschauen, wegen Feeling und Fortbildung und so. Denn heute ist nicht alle Tage, ich mach weiter, keine Frage!

Speicher auffüllen

Die Zeit des Haderns, die Zeit des Bedenkens ist um. Die Zeit der Neudefinition ist gekommen. Große Worte, denen nun Taten folgen müssen…

Letzte Woche habe ich mich endlich mal zum Arzt geschleppt, nachdem ich immer schlapper und müder wurde, Marathonschlafen nichts gebracht hat und auch sonst die Stimmung am Tiefpunkt war.
Die erste Überraschung kam gleich in der Praxis, als der Doc einen Blutdruck von 160/100 gemessen hat. Vollkommen unerwartet. Eine Vierundzwanzig-Stundenmessung hat das dann wieder ins gänzlich Normale relativiert. Wahrscheinlich lag es daran, dass mir im Moment der Messung aufgefallen ist, dass der Doc wie Helge Schneider aussah.
Weniger schön waren dann die Ergebnisse der Blutuntersuchung. Eigentlich alles gut, außer, dass mein Körper ziemlich eisenfrei ist. Das erklärt gut die Schlapp- und Niedergeschlagenheit.
Aber jetzt, wo das Ganze einen Namen hat, kann ich gegen an gehen und meine Speicher wieder auffüllen. Mit Kapseln, mit Eisensaft und mit lauter eisenhaltigem Essen. Heute habe ich gleich mal einen Spinat-Linsen-Salat mit Petersiliedressing gemacht. Wenn das nichts hilft!
Meine sportlichen Pläne habe ich in den letzten Tagen auch umdefiniert. Agiles Projektmanagement. Den Triathlon am 13. Juli werde ich sein lassen, außer es passiert ein Wunder, dann kann ich ja trotzdem antreten. Ich werde mir jedoch keine schlaflosen Nächte deswegen machen.
Ich werde wieder versuchen mehr als sieben Stunden in der Woche zu sporteln. Und in der Zeit dazwischen meine Eisenwerte zu erhöhen und ein paar andere Werte zu verkleinern.
Und da ist ja immer noch der Firmenlauf Mitte Juli. Da muss ich mitmachen, weil die T-Shirts schon bestellt sind, weil ich will und überhaupt.
Die Aufmunterungsschreiben, die ich auf meinen letzten Post erhalten habe, waren so unglaublich nett und aufmunternd. Vielen Dank dafür!

Noch zwölf Wochen

Heute beginnt der ernsthafte Countdown: Noch zwölf Wochen.
Zwölf Wochen sind der Zeitraum, der für eine effektive Vorbereitung benötigt wird, behaupten diverse Quellen. Also beginne ich heute mit meinen zwölf Wochen.
Ich muss den Plan, den mir übrigens Garmin Connect bereitstellt, umbauen, damit er besser in meinen Alltag passt. So werde ich mittwochs zum Lauftraining gehen und donnerstags wieder zum Kraulkurs bei den Wasserfreunden.

Ich werde versuchen, meine Trainings so familien- und sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Heute gehen wir ins Spaßbad, das auch ein 25-Meter-Becken hat, damit ich meine planmäßigen tausend Meter schwimmen kann.
Ansonsten findet ja viel abends statt. Oder mal morgens vor der Arbeit. Ich habe ja den riesen Luxus einer 30-Stunden-Woche. Das lässt mir ja viel Luft für Training.
Nach wie vor am meisten Sorgen macht mir das Laufen. Das geht einfach noch gar nicht, und wenn ich “gar nicht” schreibe, meine ich “gar nicht”. Ich setze da viel Hoffnung auf das Lauftraining der Running Company.

Noch 100 Tage

Ich habe mich angemeldet zum Volkstriathlon am 13. Juli.

Der Countdown auf deren Website zeigt heute die 100 Tage an. Meine Stimmung schwankt stündlich zwischen “wird schon” und “oh, wie werde ich mich blamieren”.

Nochmal meine Bilanz
500 m Schwimmen: 13 Minuten derzeit, das könnte auch noch besser werden. Heute war ich zum Morgenschwimmen, nur eine knappe halbe Stunde und mit Slalom-Schwimmen zwischen den Rentnern, aber ganz passablen und vor allem ausbaufähigen Zeiten.

26 km Radeln: müsste ich in einer Stunde und weniger schaffen, habe ich schon bewiesen und wenn es keine Ampeln und  Berge gibt, könnte das gut gehen.

5 km Laufen: Tja, mein Sorgenkind. Ich habe heute bei der Running Company angefragt, was sie mir an Training anbieten können, damit ich die 5K in 30 Minuten schaffe. Bin gespannt.

Die Garmin-Website hat mir einen Trainingsplan zusammengestellt: In zwölf Wochen zum Wettbewerb. Das fängt demnach am 21. April an. Aber es kann sich nicht schaden, wenn ich schon etwas früher anfange.

Der Countdown läuft.