Aktivitätssonntag

Das war doch mal ein aktiver Sonntag, und wer hätte das erwartet nach einem Grill-Abend zuvor. Er beginnt mit Frühstück auf der Terrasse, schwitzend. Wir sind zu spät dran, es ist schon heiß. Aber um den großen Sonnenschirm aus dem Schuppen zu holen und aufzustellen, bin ich dann doch zu schwach. Wir beschließen jetzt dann gleich zum nächstgelegenen See zu laufen (der Mann) beziehungsweise zu radeln (der Sohn et moi) und uns dort zum Schwimmen zu treffen. Das Timing klappt super und wir kommen fast gleichzeitig an und sind auch fast gleichzeitig im Wasser. 

Seemonster, verschwommen
Seemonster, verschwommen

Herrlich! Ich genieße das Wasser sehr und frage mich, warum ich in diesem Jahr noch gar nicht drin war. Und dann frag ich mich noch, wann ich überhaupt das letzte mal richtig Schwimmen war.  Das muss schon länger her gewesen sein. Ich habe keine rechte Erinnerung. Aber schwimmen kann ich noch. Ein paar Kraulzüge und ein gesamtfamiliäres Ausschwimmen an die andere Seite des Sees, ein wenig herumtollen mit dem Sohn und Fotos mit der wasserdichten Kamera machen, und schon müssen wir wieder heim, weil wir noch an einem anderen Ort verabredet sind. Und da liegen nochmal fünfzehn Kilometer dazwischen. Das ist jetzt nicht so wahnsinnig viel, aber es dauert lange, weil der Sohn schon ein bisschen schwächelt und nicht mehr so schnell kann. Dadurch wird die Fahrt eben länger.  Drei  Stunden auf dem Rad und ein Stündchen im Wasser, ein bisschen Sonnenbrand und ein schöner Sonntag.

2 Gedanken zu „Aktivitätssonntag“

  1. LIebe Alexandra,
    klingt nach einem Sonntag ganz in meinem Sinne 🙂
    Aber ich wäre natürlich nicht in einen See gegangen wo es solche gefährlichen Seemonster gibt …
    🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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