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Schlechte Laune

Nach dem Lauftraining gestern habe ich heute wieder schwere Beine. Und total verstochen sind sie auch. Bis auf die zweimal acht Radkilometer zur Arbeit und zurück habe ich heute nichts getan. Die Affenhitze trägt auch nicht zu guter Laune bei. Fazit: Doofer, fauler Tag.
Aber: Habe heute mit meiner Kollegin und Freundin gesprochen und ihr von meinem Plan erzählt: Volks-Triathlon nächstes Jahr. Und sie ist dabei, sagt sie. Das ist schön und spornt an.

Morgen gehe ich mal wieder Schwimmen. Was soll man auch schon anderes machen als das bei den angekündigten 35°C.

2. Lauftraining

Katastrophe. Die ersten Minuten waren eine Katastrophe. Ich konnte einfach nicht laufen. Nach dem Lauf-ABC ging es dann besser, und ich habe sogar die zwei Minuten geschafft.
Die Stabi-Übungen waren dann auch noch machbar. Ist eh sowas wie Yoga für Kraftmeier, aber ohne die Ästhetik des Yoga.
Nach diesem Fiasko heute habe meinen ersten Triathlon auf 2015 verschoben.

Bammel

Heute Abend ist ja wieder Lauftraining – das zweite. Mein Muskelkater hat inzwischen Fahrt aufgenommen, und ich eier ganz schön durch die Gegend. War trotzdem gestern auf dem Crosstrainer und das ging sogar ganz gut. Waren wohl andere Muskeln beteiligt.
Mehr Angst als vor dem Muskelkater habe ich eigentlich vor dem Blamage-Faktor: wieder die letzte, wieder die, die am meisten schnauft und der das Wasser runterläuft. Könnte mir egal sein, weil ich ja dort niemanden kenne, aber ist es doch nicht.

Wirklich enttäuscht war ich beim letzten Mal von meiner Kondition. Ich dachte, ich hätte viel getan in der letzten Zeit. Endomondo, mein Sportstracker, verzeichnet für den Juni 277 Rad-Kilometer und im Juli waren es sogar knapp über 400 Kilometer. Ich geb zu, da waren auch gemütliche Stadtfahrten dabei, aber bewegt habe ich mich doch; im Juli wurden 26 Stunden getrackt.

Da kommt dann die Frage: Was ist genug? Eine Stunden pro Tag – durchschnittlich oder wirklich? Ich glaube, in diesem Sommer mache ich einfach mal so weiter. Radfahren was/wenn’s geht. Den Laufkurs überleben und dann vielleicht noch einen im Anschluss. Und im Winter wollte ich dann wieder mit dem Schwimmen weitermachen, zunächst noch allein. Und dann sehe ich mal im nächsten Frühjahr, wo ich stehe. Und wie es weitergehen kann mit dem Training.

Ruhetag

Heute war ich faul, und warte auf den  Muskelkater von dem Laufen gestern. Heute Morgen war nix. Heute Mittag war nix. Nur ein bissel Ziehen da und dort. Aber eben wäre ich ja fast nicht die Treppe runtergekommen. Auf einmal geben meine Knie nach. Ja sowas. So spät noch?
Aber wichtiger noch die Frage: Geht das bis Donnerstag wieder weg?

Inzwischen plane ich meine “Trainings” schon und überlege im Voraus, wann ich was machen kann.
Morgen geht zum Beispiel nicht das Radeln zur Arbeit wegen krasser Terminenge. Aber am Abend könnte ich mich auf den Crosstrainer stellen und dabei einer Konferenz über Remote beiwohnen. Hört sich doch gut an. Erstaunt bin ich jedenfalls überhaupt über meine Pläne.
Ich dachte ja lange immer – oder habe es mir eingeredet -, dass Arbeit und Familie einem keine Zeit mehr für irgendwas lässt. Stimmt nicht, das geht schon irgendwie.

1. Lauftraining

Heute war mein erstes Lauftraining: Sowas wie “Laufen für Dummies”. Aber die anderen Teilnehmer sahen gar nicht so aus wie ich. Alle stramme Wadln, keine Speckwurst um den Bauch. Aber egal.
Nach diversen Vorreden ging es los: Zwei Minuten Laufen. OK, dachte ich, schaff ich. Zumindest ein Mal. Oh Mann, unglaublich, wie lang zwei Minuten sein können, und was alles in dieser Zeit passieren kann: Schienbeinmuskel verkrampfen, Lunge pfeift, Oberschenkel fangen das Brennen an. Und das alles in Z-W-E-I Minuten. Natürlich war ich die letzte der Gruppe, beim Ausruhgehen habe ich mich dann wieder gefangen. Aber dann nochmal das gleiche und nochmal. Mir lief das Wasser runter und ich schnaufte, aber ich bin nicht zusammengebrochen. Die Dehn- und Laufübungen auf (sehr) kurzer Strecke habe ich gut hingekriegt. Und dann wieder diese Zwei-Minuten-Dinger. Aber, hey, ich hab’s geschafft, drei Mal zwei Minuten laufen. Als ich schon schlapp machen wollte, kam der Trainer von hinten: “Noch 30 Sekunden”. Hat geholfen. Ich hab durchgehalten. Und dann bin ich geplatzt – vor Stolz. Das Heimradeln habe ich dann auch ganz gut geschafft. Mit kuschelig warmen Oberschenkeln, schwer wie Blei.
Ab in die Badewanne – kaum mehr rausgekommen – im Bett gelegen, bewegungsunfähig aber glücklich. Freu ich mich etwa auf Donnerstag?!